Bezirksbilanz: Ein Einsatz pro Stunde. Knapp 9.000 Mal rückten die Feuerwehren in der Region im vergangenen Jahr aus. 150 Menschen und 400 Tiere konnten gerettet werden.

Von Birgit Kindler. Erstellt am 13. April 2019 (04:24)
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Das Bezirkskommando mit den weiteren Vertretern der Feuerwehr sowie Abordnungen der Einsatzorganisationen und aus der Politik beim Bezirksfeuerwehrtag in Altlengbach, darunter Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner, Bezirkskommandant Georg Schröder und Stellvertreter Max Ovecka, Viertelsvertreter Anton Weiss sowieNÖ-Militärkommandant Martin Jawurek, Walter Kalteis vom Samariterbund St. Pölten, Abschnittsleiterin Doris Horvath und Patricia Österreicher von der Wasserrettung St. Pölten, Rot-Kreuz-Bezirkskommandant Peter Völkl, Stadtpolizeikommandant-Stellvertreter Thomas Schlintl, Landesrat Ludwig Schleritzko, Bezirkshauptmann Josef Kronister sowie Nationalratsabgeordneter Friedrich Ofenauer, die Landtagsabgeordneten Kathrin Schindele, Martin Michalitsch und Erich Königsberger und Altlengbachs Bürgermeister Michael Göschelbauer.

„Mit 127 Feuerwehren und fast 9.000 Einsätzen sind wir nicht nur der größte, sondern auch der einsatzstärkste Bezirk in Niederösterreich. Jede Stunde musste mindestens eine Feuerwehr des Bezirkes zu einem Einsatz ausrücken“, berichtete Bezirkskommandant Georg Schröder beim Bezirksfeuerwehrtag in Altlengbach und dankte jedem einzelnen Mitglied, das zu dieser Bilanz beigetragen hat. 150 Menschenleben und 400 Tiere konnten im vergangenen Jahr gerettet werden.

Während die Zahl der Brände und technischen Einsätze im Vorjahr zurückgegangen ist, bewältigen die Florianis in Stadt und Bezirk mehr Brandsicherheitswachen und Fehlausrückungen.

NOEN
Den Geehrten gratulierten Bezirkskommandant Georg Schröder und Stellvertreter Max Ovecka, Landeskommandant Dietmar Fahrafellner, Landesrat Ludwig Schleritzko, Bezirkshauptmann Josef Kronister und der St. Pöltner Feuerwehr-Stadtrat Walter Hobiger.

„Eine Hauptrolle werden in Zukunft die Waldbrände spielen, die aufgrund des Klimawandels noch zunehmen werden“, blickte Schröder voraus. Darauf wolle man sich verstärkt in Schulungen vorbereiten.

„Die Zusammenarbeit der Feuerwehren funktioniert bestens – das hat man einmal mehr beim Zugsunglück auf der Mariazellerbahn gesehen.“ Georg Schröder, Bezirkskommandant

„Die Zusammenarbeit der Feuerwehren funktioniert bestens – das hat man einmal mehr beim Zugsunglück auf der Mariazellerbahn gesehen“, betonte der Bezirkskommandant. Er unterstrich auch auf die gute Kooperation mit den anderen Einsatzorganisationen.

Besonders freut Schröder die wachsende Zahl der Freiwilligen: Knapp über 100 neue aktive Mitglieder kamen im vergangenen Jahr dazu. „Das ist ein Rekordwert“, ist der Bezirkskommandant begeistert. Die insgesamt 8.541 Mitglieder leisteten fast 75.000 Einsatzstunden für die Allgemeinheit und wendeten noch zusätzlich 350.000 freiwillige und unentgeltliche Stunden auf, unterstrich Schröder. Er betonte zudem, wie wichtig es auch ist, in die Feuerwehr zu investieren: „Jeder Euro, der dem Vereinswesen zugutekommt, ist eine Investition ins Leben“, so Schröder.

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Das Bezirkskommando mit den weiteren Vertretern der Feuerwehr sowie Abordnungen der Einsatzorganisationen und aus der Politik beim Bezirksfeuerwehrtag in Altlengbach, darunter Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner, Bezirkskommandant Georg Schröder und Stellvertreter Max Ovecka, Viertelsvertreter Anton Weiss sowie NÖ-Militärkommandant Martin Jawurek, Walter Kalteis vom Samariterbund St. Pölten, Abschnittsleiterin Doris Horvath und Patricia Österreicher von der Wasserrettung St. Pölten, Rot-Kreuz-Bezirkskommandant Peter Völkl, Stadtpolizeikommandant-Stellvertreter Thomas Schlintl, Landesrat Ludwig Schleritzko, Bezirkshauptmann Josef Kronister sowie Nationalratsabgeordneter Friedrich Ofenauer, die Landtagsabgeordneten Kathrin Schindele, Martin Michalitsch und Erich Königsberger und Altlengbachs Bürgermeister Michael Göschelbauer.

Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner betonte, wie wichtig der Zusammenhalt der Basis ist: „Wenn der Kommandant mit seinem Kameraden nicht gemeinsam arbeitet, dann funktioniert es nicht – bei uns hält man zusammen. Darauf sind andere Bundesländer neidisch.“