Die Nummer 1 bei den Grünen kommt aus Eichgraben. Vizebürgermeisterin aus Eichgraben führt die Landesliste an.

Stoiser
Elisabeth Götze

Der Wahltermin steht mit 29. September so gut wie fest. Rund dreieinhalb Monate Zeit für die Parteien, Wahlkampf zu betreiben und ihre Mannschaften zu formieren.

NÖN

Bei den Grünen ist die Entscheidung am Sonntag beim Landeskongress gefallen. Spitzenkandidatin für Niederösterreich ist die 53-jährige Eichgrabener Vizebürgermeisterin Elisabeth Götze, auf den Plätzen 2 und 3 folgen Ulrike Fischer aus St. Andrä-Wördern und Süleyman Zorba aus Traismauer. Bezirkssprecher Michael Pinnow sagt zu dem Ergebnis: „Elisabeth Götze und Sülyeman Zorba haben mich und die Delegierten mit ihren tollen Präsentationen überzeugt. Ich kenne beide schon länger und freue mich, dass der Bezirk St. Pölten sehr gut auf der Liste vertreten ist.“ (Siehe auch Seite 44).

Der Wahlkreis NÖ-Mitte, zu dem die Bezirke St. Pölten, Lilienfeld und Tulln zählen, stellt derzeit sieben Mandatare im Nationalrat. Friedrich Ofenauer, Johann Höfinger, Michaela Steinacker, Johannes Schmuckenschlager (alle ÖVP), Christian Hafenecker und Herbert Kickl (FPÖ) sowie Robert Laimer (SPÖ). Die NÖN wollte wissen, ob es bei den Parteien Änderungen gibt.

„Das zu sagen, dafür ist es noch ein bisschen zu früh“, sagt VP-Bezirksgeschäftsführer Simon Obermayer. Die ÖVP wolle aber mit jenen Mandataren, die derzeit im Parlament sitzen, den begonnenen Weg weitergehen.

„Das zu sagen, dafür ist es noch ein bisschen zu früh“

Fix ist, dass die SPÖ mit demselben Duo an der Spitze wie 2017 ins Rennen geht. An vorderster Stelle im Wahlkreis steht der St. Pöltner Nationalrat Robert Laimer, gefolgt von der Wölblinger Bürgermeisterin Karin Gorenzel.

Die FPÖ wird vermutlich in der kommenden Woche ihr Team nominieren. Ob Generalsekretär Christian Hafenecker aus Kaumberg wieder die Freiheitlichen im Wahlkreis anführen wird, ist noch unklar.

NEOS hat zur Auswahl der Kandidaten ein mehrteiliges System. Die Liste soll am 6. Juli feststehen.

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