Gemeinsamer Verein für die E-Mobilität. Die drei Laabental-Gemeinden wollen nach Eichgrabener Vorbild Fahrtendienste mit E-Autos organsieren.

Von Birgit Kindler. Erstellt am 21. April 2019 (04:22)
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Dieses Auto könnte schon bald durchs Laabental fahren.

Ein gemeinsamer Verein für Elektro-Mobilität ist im Laabental geplant. In Altlengbach wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung bereits ein Beschluss dafür gefasst. „Wir wollen mit Brand-Laaben und Neustift-Innermanzing kooperieren“, erklärte VP-Bürgermeister Michael Göschelbauer. Der Verein soll nach Eichgrabener Vorbild umgesetzt werden. „Zu Beginn brauchen wir im Laabental 30 Fahrer, die je drei Stunden pro Monat einen Fahrtendienst übernehmen“, informierte Göschelbauer. Zwei Renault Zoe mit einer Reichweite von 120 Kilometern im Sommer und 80 Kilometern im Winter sollen dafür angeschafft werden, die Autos können bei der Raiffeisenbank geladen werden.

„Zu Beginn brauchen wir im Laabental 30 Fahrer, die je drei Stunden pro Monat einen Fahrtendienst übernehmen“

Man habe auch mit dem örtlichen Taxiunternehmen über das Vorhaben gesprochen. „Man hat nichts gegen den Verein“, meint Göschelbauer. Es dürfe ohnehin nur innerhalb der Gemeindegrenzen gefahren werden.

Während die Mandatare in Altlengbach den Beschluss für den Verein bereits gefasst haben, steht er in Neustift-Innermanzing und Brand-Laaben noch aus. „Wir können uns die Teilnahme vorstellen und werden das Thema in einer der nächsten Sitzungen behandeln“, so VP-Bürgermeisterin Irmgard Schibich. Einige Hintergrunddetails müsse man aber vorab noch klären.

In Brand-Laaben wird in der Juni-Sitzung über den Verein abgestimmt. „Es ist eine gute Idee, auch für berufstätige Eltern, die ihre Kinder beispielsweise zu Terminen fahren lassen können“, sagt VP-Bürgermeister Helmut Lintner. Bis jetzt hätten sich aus Brand-Laaben aber erst drei Personen für Fahrtendienste gemeldet.

Göschelbauer betonte abschließend, dass man vorerst drei bis vier Monate einen Probebetrieb im Laabental starten werde: „Wenn es dann nicht funktioniert, sollen wir es bleiben lassen, haben uns die Experten geraten.“