Advent mit Handwerk und Punsch. In der Region gibt es zahlreiche Angebote zur Einstimmung.

Von Renate Hinterndorfer, Birgit Kindler, Christine Hell und Beate Riedl. Erstellt am 19. November 2019 (04:19)
Der erste Adventmarkt wurde im Laabental schon eröffnet. Herrliche Weihnachtsdeko boten Doris Schraml und Marina Lacher an.
Ermst Klement

Der Adventmarkt in Maria Anzbach hat sich zu einem wahren Besuchermagneten in der Region entwickelt. „Unsere traditionelle Veranstaltung mit dem besonderen Flair, die von der Marktgemeinde organisiert wird, zieht viele Besucher aus nah und fern an. Bei einem gemütlichen Rundgang auf der Adventmeile spürt man die tolle Zusammenarbeit der diversen Vereine und Organisationen der Gemeinde“, freuen sich Bürgermeisterin Karin Winter und Gemeinderätin Cornelia Künstler vom Organisationsteam. Der Markt findet am ersten Adventsonntag statt und ist der Höhepunkt der Maria Anzbacher Adventveranstaltungen, die von 30. November bis 24. Dezember stattfinden.

In der Stadtgemeinde Neulengbach wird das Adventprogramm am Donnerstag, 28. November eröffnet. Kutschenfahrten, Kinderbastelstunden, Lebkuchenverzieren, ein weihnachtlicher Senioren- und Pensionistennachmittag sowie Nikolausfeiern, der „Jaga Advent“, eine Theateraufführung und ein Krampuslauf werden bis Weihnachten geboten. „Das Programm ist in Großem und Ganzen so wie in den Vorjahren, wie es sich eben gut entwickelt hat. Wir haben im Laufe der Zeit vieles probiert und das, was sich nicht bewährt hat, weggelassen“, schildert Vizebürgermeister Alois Heiss.

„Advent soll nicht eine Zeit sein, wo Geschäftemacherei passiert"

Mit dem Neulengbacher Advent will man auf Stille und Besinnung setzen: „Advent soll nicht eine Zeit sein, wo Geschäftemacherei passiert. Mit unseren Veranstaltungen wollen wir hin zu einer Adventzeit, die die Bezeichnung Advent auch wirklich verdient.“ In der Vorweihnachtszeit solle auf den anderen zugegangen werden, jegliche Spannung aus der Gesellschaft herausgenommen werden, so der Vizebürgermeister. „Durchs Reden kommen die Leut‘ z‘samm“, zitiert Heiss, da gebe es genügend Möglichkeiten beim Neulengbacher Advent „und dazu laden besonders unsere Punschhütten ein.“

Am ersten Adventwochenende öffnet auch der Adventmarkt am Senninghof bei Kirchstetten. Jeweils von 10 bis 18 Uhr können die Besucher am Hof, wo sich viele Alpakas wohlfühlen, entspannen, bei Glühwein gemütlich plaudern und sich auf die Weihnachtszeit einstimmen. Auch ganz besondere Weihnachtsgeschenke können am Alpakahof in Senning gefunden werden: Hauben, Schals, Handschuhe und Socken aus feinster Alpakawolle, Brettspiele von „JuPet“, dem ersten Brettspiele-Laden St. Pöltens sowie Drechselwaren aus der Werkstätte von Wolfgang Krammer. Außerdem gibt‘s feine handgefertigte Produkte aus Papier.

„Wollen keine Kommerzstandeln“

Bereits am Freitag, 29. November, wird der Eichgrabener Adventmarkt vor der Kirche durch Pfarrer Wilhelm Schuh eröffnet. Danach gibt es Musik, viele kulinarische Angebote der Vereine und zahlreiche Stände mit Gebasteltem und Gebackenem rund um das Thema Weihnachten. Der Verein Elektromobil Eichgraben und das Taxi Eichgraben bieten einen kostenlosen Transport von und zum Adventmarkt an.

In Brand-Laaben wird für das zweite Adventwochenende am Kogelhof ein Weihnachtsmarkt vorbereitet. Am Samstag, 7. Dezember und am Sonntag, 8. Dezember, bieten von 10 bis 20 Uhr Landwirte ihre Köstlichkeiten an. Zusätzlich wird Handwerk aus dem Laabental präsentiert.

In Altlengbach gibt es beim Altlengbacher Adventzauber, der von 29. bis 30. November sowie 6. und 7. Dezember stattfindet, insgesamt 13 Outdoor-Hütten und mehrere Standl drinnen. „Die Zahl steigt jährlich ein bisschen“, weiß Organisator Daniel Kosak. „Heuer haben unsere Männer vom Bauhof wieder selbst eine neue Hütte gebaut, letztes Jahr haben wir fünf angekauft. Der Markt entwickelt sich jedes Jahr ein bisschen weiter“, berichtet Kosak.

Die Stände sind aufgeteilt auf die Vereine in der Gemeinde, die für die Kulinarik sorgen sowie für Kunsthandwerk aus der Region. „Wir wollen keine klassischen Kommerzstandeln, wie sie auf vielen anderen Weihnachtsmärkten sind“, meint Kosak. Standmiete wird übrigens keine verlangt. Hütten, Standfläche und Strom stellt die Gemeinde kostenfrei zur Verfügung. Die Vereine und Aussteller behalten ihre Erlöse selbst.