Schutzmaßnahmen greifen: Bürger halten sich an Vorgaben. Anzeigen gab es in der Region bislang keine. Leute fragen nach, was erlaubt ist.

Von Beate Riedl. Erstellt am 09. April 2020 (04:15)
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APA (Symbolbild/Webpic)

Kein eingehaltener Mindestabstand, Partys, Großgruppen im öffentlichen Raum, . . . – immer wieder kommt es im ganzen Land zu Anzeigen wegen Verstößen gegen die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. In der Region halten sich die Menschen aber ordnungsgemäß an die Vorgaben, Anzeigen gab es bislang keine. „Am Land ist fast nichts, die meisten halten sich daran“, heißt es von der Polizei. Vorwiegend informieren sich die Bürger bei den Beamten, was sie derzeit dürfen, und was nicht.

Auch Anrufe, dass sich etwa die Nachbarin mit ihrer Freundin trifft und das ja eigentlich nicht sein sollte, oder dass sich ein paar Jugendliche treffen, gehen bei der Exekutive ein. „Den Meldungen gehen wir nach, und wir schauen, ob die Verordnungen eingehalten werden“, heißt es von der Polizei. Kontrolliert werde zudem, ob sich die Leute an ihre Quarantäne halten.

Bei den Einsätzen und während des Parteienverkehrs auf der Dienststelle werde natürlich Mundschutz getragen. Ob die Mundschutz-Verordnung in den Supermärkten auch eingehalten wird, liegt allerdings nicht in der Kontrollpflicht der Exekutive. „Dafür ist das Arbeitsin-spektorat zuständig.“