Neues FF-Haus: „Finanz- und Zeitplan genau eingehalten“

Erstellt am 12. August 2022 | 04:43
Lesezeit: 2 Min
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Richard Svatek, Georg Schröder, Matthias Furtner, Leonhard Furtner und Bürgermeister Josef Friedl freuen sich über die gelungene Fassade beim neuen Feuerwehrhaus.
Foto: FF Totzenbach/Horvath
Die Fassade in Totzenbach ist fertig. Über 80.000 Euro konnten bisher mit der laufenden Bausteinaktion gesammelt werden. Am Hausdach ist Photovoltaikanlage geplant.

Die Freude ist groß bei den Totzenbacher Florianis. Denn bald, sehr bald, ist es vorbei mit Umziehen in einem feuchten und finsteren Anbau beim alten Feuerwehrhaus, fehlender Dusche, unzureichenden Schulungsräumen und den Platznöten für die Feuerwehrjugend. Denn im Frühjahr 2023 können sie ihr neues Feuerwehrhaus beziehen, an dem sie seit dem Vorjahr fleißig gewerkt haben.

Vor einigen Tagen ist die Fassade fertig geworden. Lediglich der Schriftzug und das Feuerwehr-Wappen fehlen noch.

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Auf das Dach des neuen Hauses der Feuerwehr Totzenbach wird eine Photovoltaikanlage installiert.
Foto: FF Totzenbach

In den nächsten Tagen beginnen die Außenanlagen-Arbeiten, im Innenbereich werken die Elektriker und Fliesenleger. „Finanz- und Bauzeitplan wurden auf Punkt und Beistrich eingehalten. Ich bin sehr stolz auf meine Mitglieder, die bisher tausende Stunden geleistet haben“, sagt Kommandant Matthias Furtner.

Einen Motivationsschub für die Mitglieder bedeutet auch die laufende Baustein-Aktion. Über 80.000 Euro konnten bisher für das „Jahrhundertwerk“ gesammelt werden. Furtner: „An dieser Summe sieht man, wie stark die Bevölkerung hinter unserem Projekt steht. Nochmals herzlichen Dank an alle Spender!“

Voll des Lobes ist auch Bürgermeister Josef Friedl. Er sei „total überrascht von der professionellen und schnellen Umsetzung des Projektes“ durch die Feuerwehr. „Aus der Bevölkerung habe ich schon viele positive Rückmeldungen über den Standort gegenüber des Tennisplatzes erhalten.“

Energiewende-Vorreiter in der Region

Am Dach der Fahrzeughalle soll in Zukunft Sonnenenergie erzeugt werden. Der Gemeinderat hat im Rahmen der Energiegenossenschaft Elsbeere Wienerwald die Errichtung einer Photovoltaikanlage beschlossen.

Mit im Boot der Genossenschaft sind neben Kirchstetten die Gemeinden Maria Anzbach, Asperhofen, Altlengbach, Brand-Laaben und Neustift-Innermanzing. Friedl freut sich, bei den Energiewende-Vorreitern in der Region zu sein: „Wir produzieren Ökostrom auf den Dächern kommunaler Gebäude und versorgen uns gegenseitig. Strom wird regional produziert und verbraucht.“