„Schaferl“ aus Stahl als Deko-Idee aus Neulengbach

Erstellt am 24. Januar 2022 | 05:26
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Martin Koberwein möchte zukünftig die Neulengbacher Schafe im eigenen Haus produzieren.
Foto: Hell
Viel Interesse gibt es für die Neulengbacher Wappentiere auf der Sturmbrücke. Martin Koberwein will sie künftig selbst fertigen.

Zwölf Schäfchen befinden sich seit der Erneuerung der Sturmbrücke auf dem Geländer. Die „Neulengbacher Wappentiere“ haben mittlerweile viele Liebhaber gefunden und so einige lagen wohl auch unterm Christbaum.

„Als klar war, dass man die Sturmbrücke mit dem Niederösterreich-Geländer ausstatten werde, gab es die Anfrage der Gemeinde nach einer Neulengbacher Verzierung“, berichtet Martin Koberwein.

„Ich habe daraufhin ein Angebot verfasst und habe den Auftrag bekommen“, erzählt der Neulengbacher Jungunternehmer. Und er fügt hinzu: „Dass das ein cooles Produkt ist, habe ich mir ja gleich gedacht.“

NDU-Absolvent beschreitet Weg in Selbstständigkeit

Diese „Brückenschafe“ und auch die erste „Schafherde“ hat er noch in Auftrag gegeben, aber in wenigen Wochen sollen die Dekostücke schon in der eigenen Werkstätte entstehen.

„Ich habe einen Sechs-Achs-Industrieroboterarm gekauft“, erklärt der junge Design- und Prototypenbauer, der sein Studium an der New Design University in St. Pölten erfolgreich abgeschlossen hat und den Weg in die Selbstständigkeit beschreitet. Jetzt braucht der 33-Jährige nur noch einen geeigneten Plasmaschneider.

„Eigenartig ist das schon“, sinniert Koberwein: Sein Vater hat Schafe gehalten und Schafmilch-Kosmetikprodukte vertrieben. „Genau in diesem damaligen Schafstall werde ich die Neulengbacher Schafe herstellen.“ Info: schaf.nlgb@ gmail.com . Schafe gibt’s auch bei Art&Wiese.