Schwammerl haben auch in der Region Wienerwald jetzt Saison

Erstellt am 05. Oktober 2022 | 05:15
Lesezeit: 2 Min
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Brigitte Hörtinger mit zwei Steinpilzen, die sie am Sonntag im Dreiföhren-Wald entdeckte.
Foto: privat
Vor allem Steinpilze und Parasole werden jetzt wieder gesammelt.

Herbstzeit ist Wanderzeit und Schwammerlzeit. Ein passionierter Schwammerlsucher ist der Neulengbacher Herbert Wiesinger. Schon seit 30 Jahren geht er in den Wald, um Parasole und Steinpilze zu sammeln. „Früher war ich auf der Klammhöhe, jetzt bin ich mehr im Neulengbacher Gebiet“, erzählt er.

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Herbert Wiesinger geht seit 30 Jahren Schwammerl suchen. Gerhard Rutschek begleitet ihn gern. Kürzlich fanden sie viele Parasole und einen Steinpilz.
Foto: Dietl

Wenn man gut schaue, finde man genug Pilze. Das feuchte Wetter jetzt ist gut für die Schwammerl. Nachdem es schon kühler ist, haben die Pilze weniger Würmer als im Sommer.

Gut für das Wachstum sei der zunehmende Mond, so Wiesinger. Er war früher allein unterwegs, jetzt begleitet ihn Gerhard Rutschek. Die Schwammerl werden selbst verwertet. Die Parasole werden paniert und herausgebacken: „Das ist etwas Herrliches“, schwärmt Herbert Wiesinger. Steinpilze kommen zum Braten oder werden tiefgefroren.

Einen besonderen Fund machte Brigitte Hörtinger am Sonntag: Zwei Prachtexemplare von Steinpilzen entdeckte die Neulengbacherin im Dreiföhren-Wald. Ein Pilz wog eineinhalb Kilo.

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