Initiative für mehr „Miteinander“ für Wechselregion. Familienarena- und SGZ-Chef Karl Morgenbesser möchte eine gemeinsame Marke für die Region erschaffen.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 11. Juli 2019 (04:45)
Wolf
Karl Morgenbesser (vorne rechts) bei seinen einleitenden Worten.

Der Region ein positives Image verpassen, eine gemeinsame Identität stiften und den Zusammenhalt noch weiter vorantreiben, das sind nur drei von vielen Gründen, warum Karl Morgenbesser eine außergewöhnliche Initiative startete: Unter dem Titel „Entwicklung am Wechsel“ lud er Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Tourismus in den neuen Hoffelder Kindergarten, um dort eine eigene Marke für die Wechselregion zu kreieren.

„In meiner Tätigkeit in der Entwicklung von regionalen Projekten merke ich immer mehr, wie das Leben, das Arbeiten und der Tourismus am Wechsel zwangsweise zusammenhängen. Um eine Zukunftsperspektive für den Wechsel formulieren zu können, muss man versuchen, alle drei Bereiche in eine gemeinsame Marke und gemeinsame Identität zu bringen“, ist Morgenbesser, Geschäftsführer des Sport- und Gesundheitszentrums (SGZ) Aspang sowie der Familienarena St. Corona am Wechsel, überzeugt. Aus einem Sammelsurium an verschiedensten Logos und Marken in der Region gelte es, eine einheitliche zu schaffen.

Logo soll erster, großer Schritt sein

NÖN
Karl Morgenbesser: „Unsere Kinder sollen stolz sein, vom Wechsel zu kommen!“

Im Rahmen eines Workshops stellten sich zunächst einige Unternehmer den Teilnehmern vor – und formulierten in dem Zug auch Wünsche, wie ihrer Meinung nach eine solche gemeinsame Marke aussehen sollte – darunter etwa die Bäckerei Dorfstetter in Mönichkirchen, die Ziviltechniker GmbH Reithofer-Feuchtenhofer mit Standorten in Zöbern und Kirchberg sowie die ARGE Wechselforst.

Morgenbesser plädiert aber nicht nur dafür, gemeinsam die Stärken der Region noch mehr zu nutzen, sondern auch mögliche Schwächen der Region zu bekämpfen – ein konkretes Beispiel sei der Ausbau von Breitbandinternet. „Dinge wie diese lassen sich gemeinsam leichter ändern als alleine. Viele Stimmen zählen mehr als eine“, ist Morgenbesser überzeugt. Ziel müsse es sein, die hohe Lebensqualität der Region nicht nur zu halten, sondern auch auszubauen – „damit unsere Kinder stolz sein können, vom Wechsel zu kommen.“

Als erster Schritt soll zunächst ein gemeinsames Logo kreiert werden – welche Attribute und Aussagen den Projektteilnehmern zum Wechsel so einfallen, wurde im Rahmen des Workshops deutlich: „Traditionell“ und „innovativ“ wurden dabei etwa sehr oft genannt...