Gloggnitz ist offiziell „familienfreundliche Gemeinde“. Im Rahmen einer virtuellen Feier wurde Gloggnitz offiziell als „familienfreundliche Gemeinde“ zertifiziert. Auf den Lorbeeren ausruhen will man sich aber nicht.

Von Gerhard Brandtner. Erstellt am 02. Dezember 2020 (11:23)
Bei Angelika Schanda, Bürgermeisterin Irene Gölles (Liste "Wir für Gloggnitz"), Gemeinderat Johann Schabauer, (Die Grünen), Gemeinderätin Kerstin Rodharth (Liste "Wir für Gloggnitz"), und Gemeinderätin Iris Hintringer (SPÖ) ist die Freude über die erfolgreiche Zertifizierung groß.
Gerhard Brandtner

Über Monate hinweg haben Vertreter aus Gemeinde, Politik, Firmen, Institutionen und Vereine ein gemeinsames Ziel vor Augen gehabt. Nämlich, dass Gloggnitz das Zertifikat zur „familienfreundlichen Gemeinde“ erhält. Jetzt konnte das Vorhaben abgeschlossen werden. Dieser Tage wurde die Urkunde überreicht. „Die Verleihung hätte eigentlich in Klagenfurt stattfinden sollen, aufgrund der aktuellen Lage war dies aber leider nicht möglich", erklärt Projektleiterin und Gemeinderätin Kerstin Rodharth (Liste „Wir für Gloggnitz"). Eine kleine Gruppe traf sich daher im Stadtsaal, um unter Einhaltung aller Maßnahmen der digitalen Verleihung durch ÖVP-Bundesministerin Christine Aschbacher und Gemeindebundpräsident Alfred Riedl beiwohnen zu können.

Gloggnitz darf sich nunmehr als „familienfreundliche Gemeinde" bezeichnen und machte auch die Zusatzzertifizierung zur „UNICEF-Gemeinde“. „Der Gemeinderat hat im Jahr 2019 beschlossen, dass wir uns diesem Zertifizierungsprozess unterziehen", berichtet Kerstin Rodharth, „die von der Projektgruppe beschlossenen Maßnahmen haben wir auf Kleingruppen aufgeteilt und erste Resultate gibt es ja bereits.“ 

So hat die Stadt Spielplatzfolder aufgelegt, Wickelkommoden in den öffentlichen Toiletten angebracht und sogenannte Herz-Zäune aufgestellt. „Wir sind alle sehr stolz. Die Zusammenarbeit war auch wirklich toll", zollt Kerstin Rodharth den Mitgliedern in den Projektgruppen Dank und Anerkennung. „Mein aufrichtiger Dank geht an dieser Stelle auch an Elisabeth Bauer, welche diesen Prozess initiiert und hervorragende Vorarbeit geleistet und ihn bis zu meiner Übernahme begleitet hat", so Rodhardt. Und da ein Auditierungs-Prozess von einer ständigen Weiterentwicklung lebt, wird und will man sich in der Stadt nicht auf den Lorbeeren ausruhen: „Weitere Projekte sind in Planung“, verspricht Rodharth.