Orthuber schließt in Gloggnitz. Das bekannte Unternehmen zieht sich aus der Alpenstadt zurück. Zukünftig werden die Geschäfte in Neunkirchen abgewickelt.

Von Gerhard Brandtner. Erstellt am 05. Dezember 2019 (05:26)
Die Firma Orthuber macht mit Jahresende den Standort in Gloggnitz dicht. Die Geschäfte werden ab dann in Neunkirchen zentralisiert. Foto: Gerhard Brandtner
Gerhard Brandtner

Seit 35 Jahren steht die Firma Orthuber als Partner für VW, Audi und Skoda am Standort in der Ferdinand-Dittelbacher-Straße seinen Kunden zur Seite. Mit Jahresende ist damit Schluss, die Niederlassung wird aufgelassen.

Schon im Vorfeld wurden die Kunden darüber informiert, dass alles am seit 1961 bestehenden Hauptbetrieb in Neunkirchen zentralisiert wird. „Um mit dem Fortschritt Schritt zu halten und weiterhin bestes Kundenservice und Fachkompetenz zu bieten“, so Karl Orthuber. „Vorausschauendes Denken und Handeln im Sinne unserer Kunden sowie höchste Qualität und Zufriedenheit stehen an erster Stelle, darum ist es unser Ziel, auch in Zukunft den Aufenthalt unserer Kunden bei uns zu einem Erlebnis zu machen.“

Dazu soll auch beitragen, dass im Frühjahr ein neues Karosserie- und Lackzentrum, inklusive der neuen Gebrauchtwagenmarke „DriveAway“, neben dem Lagerhaus in Ternitz als Standort eröffnet.

Aktuell werden in Gloggnitz elf Mitarbeiter beschäftigt, die nach Neunkirchen übernommen werden. „Den Kunden bleiben die persönlichen Ansprechpartner erhalten“, verspricht Karl Orthuber. Nicht erfreut zeigte sich natürlich Listen-Bürgermeisterin Irene Gölles. „Betriebsschließungen sind immer unerfreulich, ganz speziell, wenn es sich um einen Traditionsbetrieb handelt.“

Offen ist noch, was mit dem rund 9.000 Quadratmeter großen Areal passieren wird. „Es gibt reichlich Interessenten für den Standort, mehr darf ich momentan nicht verkünden“, lässt sich Orthuber nicht in die Karten blicken. Gölles auf dieses Thema angesprochen: „Wir hoffen natürlich, dass die Gerüchte stimmen, wo vermittelt wird, dass die Nachfrage nach dem Standort groß wäre.“