Neunkirchen

Erstellt am 14. Juni 2018, 11:17

von Redaktion noen.at

Erneuter Starkregen im Katastrophengebiet. Am Mittwochnachmittag setzte erneut starker und länger anhaltender Niederschlag im Katastrophengebietsbezirk Neunkirchen ein.

In Grimmenstein Kirchau, wo seit den frühen Morgenstunden neben den örtlichen Kräften ein Katastrophenhilfszug der KHD Bereitschaft Wiener Neustadt Nord im Einsatz stand, erreichte der Haßbach binnen kurzer Zeit wieder Hochwasser und trat an einigen Stellen über die Ufer. Die Kirchauerstraße wurde an mehreren Stellen knietief überflutet und musste gesperrt werden. Mehrere Muren gingen zwischen Haßbach und Penk ab und machten ein Durchkommen unmöglich.

An Gebäuden konnte der Schaden aufgrund des raschen Eingreifens der Einsatzkräfte großteils abgewandt werden. Sofort wurden Sandsack und Behelfsbarrieren errichtet, um das Wasser von den Gebäuden fern zu halten.

Zum Hotspot wurde am Mittwochnachmittag allerdings der Raum Natschbach. Zahlreiche Einsatzstellen mussten von den örtlichen Wehren mit Unterstützung von Feuerwehren aus der Umgebung abgearbeitet werden.

In den Abendstunden erreichte die „Pitten“ im Ortsgebiet von Pitten eine gefährliche Höhe. Innerhalb von einer Stunde stieg der Pegel um einen Meter an und drohte über die Ufer zu treten. Bereits gelegte Sandsackdämme wurden von den Einsatzkräften der Feuerwehr verstärkt und erhöht. Durch dieses Eingreifen konnte eine Überflutung der Siedlungen gerade noch verhindert werden.

Am Donnerstag hat sich die Lage in allen betroffenen Einsatzgebieten deutlich entspannt (NÖN.at berichtete). Die Feuerwehren werden laut Bezirksfeuerwehrkommando Neunkirchen noch die kommenden Tage mit Aufräumarbeiten beschäftigt sein und die Bevölkerung unterstützen.