Rigler tritt als Bezirksstellen-Obfrau der WK ab. Weil sie im Herbst das Alter von 65 Jahren erreicht und nicht mehr für eine Spitzenfunktion kandidieren kann, zieht sich Waltraud Rigler als Bezirksstellenobfrau der Wirtschaftskammer Neunkirchen zurück.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 05. August 2020 (05:56)
Waltraud Rigler ist Obfrau der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle in Neunkirchen.
Archiv/WK

Bei der Wirtschaftskammer Neunkirchen bahnt sich ein Generationenwechsel an: Weil die bisherige Obfrau Waltraud Rigler im Herbst mit 65 Jahren jenes Alter erreicht, in dem nicht mehr für eine Spitzenfunktion kandidiert werden darf, wird sie demnächst die Führung übergeben. Das bestätigt sie der NÖN Neunkirchen in einem Telefonat.

„Ja, das stimmt, es wird im Herbst eine Wahl geben und eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger.“ Rigler bezeichnet dies als „völlig normalen Vorgang“ und heißt die Regelung der Kammer, dass mit 65 Jahren Schluss sein müsse, auch gut: „Ich finde das richtig, denn neue Personen bringen neue Ideen ein.“ Bis zum Herbst laufe alles wie gehabt: „Wir haben ein sehr gutes Einvernehmen im Team“, meint Rigler. Ob der Abschied schwer falle? „Es war eine wirklich schöne und herausfordernde Zeit und ich habe das auch zehn Jahre lang gemacht“, so die scheidende Obfrau der Neunkirchner Bezirksstelle. Man folge aber selbstverständlich den Statuten und vollziehe den Wechsel, fügt Rigler hinzu.

Bezirksstellenleiter Johann Ungersböck zufolge ist die Wahl im Bezirksstellenausschuss für Mitte September anberaumt. Für die derzeitige Obfrau findet er lobende Worte: „Wir haben im besten Einvernehmen zusammengearbeitet und gemeinsam auch viel umsetzen können.“ Das sei auch bei seinem Vorgänger als Bezirksstellenleiter, Josef Braunstorfer, so der Fall gewesen, meint Ungersböck. Aus wie vielen Mitgliedern welcher Fraktionen sich der neue Bezirksstellenausschuss (nach der Wirtschaftskammer-Wahl im Frühjahr) zusammensetzen wird, könne er derzeit noch nicht mit Sicherheit sagen. Personell könne es aber durchaus zu Veränderungen kommen, meint der Bezirksstellenleiter.

Apropos Personelles: Als Riglers Nachfolgerin wird Kirchbergs ÖVP-Gemeinderätin und „Frau in der Wirtschaft“-Vorsitzende Monika Eisenhuber genannt. Eisenhuber selbst hält sich dazu bedeckt, von Rigler gibt es aber schon Unterstützung: „Es würde mich freuen, wenn eine starke, gut vernetzte Frau übernehmen würde!“