Thomasberg

Erstellt am 07. Juni 2018, 13:23

von Redaktion noen.at

Schwere Unwetter richten enorme Schäden an. Das Unwetter, welches über das Wechselgebiet (Bezirk Neunkirchen) zog, wird wohl vielen Anrainern und Einsatzkräften länger in Erinnerung bleiben. Rund eine Stunde lang anhaltender Starkregen führte zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehren.

Eine Mure verlegte das Gleis der Aspangbahn im Bereich Höll. Eine Verklausung bei einer Brücke in Olbersdorf ließ den Bach innerhalb kürzester Zeit über die Ufer treten. Neben Wasser und Schlammmassen wurden Baumstämme und Felsbrocken ausgeschwemmt und zogen eine Spur der Verwüstung. Das ausgeschwemmte Material schoss durch einen Betrieb und suchte sich auf der anderen Seite des Anwesens seinen weiteren Weg bergab.

Als die ersten Einsatzkräfte in Olbersdorf eintrafen war die Lage aufgrund der massiven Schäden und Überflutungen dramatisch. Ein Sturzbach floss über die Wiesen und Straßen in eine Wohnhausanlage und einen angrenzenden Gewerbebetrieb. Mittels Sandsäcken wurde in der Anfangsphase versucht das Wasser zu kanalisieren und mit unzähligen Unterwasserpumpen und Großpumpen den Wasserstand zumindest zu halten.

Mehrere Bagger waren mehrere Stunden damit beschäftigt die Verglasungen im Brückenbereich in Olbersdorf zu lösen. Insgesamt 23 Feuerwehren mit rund 250 Mitgliedern standen bis Mitternacht im Einsatz um die gröbsten Schäden zu beseitigen.