Von Salon-Besuch wird in Neunkirchen abgeraten

Erstellt am 09. August 2022 | 20:00
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Friseur Dienstleister Maske Corona
Symbolbild
Foto: shutterstock.com/Xenia Tishchenko
Körpernahe Dienstleister lehnen Behandlung von Positiven eher ab.

Mit der Aufhebung der Quarantäne-Pflicht ändert sich auch für körpernahe Dienstleister wie Friseure oder Kosmetikerinnen, aber auch in der Gastro einiges.

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Claudia Hammer will ihre Mitarbeiterinnen und die Kunden schützen.
Foto: zVg

Bei Claudia Hammer, Chefin des Friseursalons „Coffieur Carlo“ in der Neunkirchner Herrengasse, ist eines ganz klar: Positiv Getestete werden in ihrem Geschäft nicht bedient. „Wenn eine Mitarbeiterin positiv ist, dann muss sie ebenfalls zuhause bleiben. Dieses Risiko ist mir zu hoch“, sagt Hammer, die weiters betont, dass die Gesundheit ihrer Mitarbeiter sowie der Geschäftsbetrieb an erster Stelle stünden.

„Wir behandeln vulnerable Gruppen. Deshalb würde ich positiv Getestete auch nur sehr ungern behandeln.“
Kathrin Winkler, Betreiberin ihres Kosmetik-Fachinstituts in Neunkirchen

Ähnlich sieht das Kathrin Winkler, Betreiberin ihres Kosmetik-Fachinstituts in Neunkirchen. Sie will nicht nur ihre Mitarbeiterinnen schützen, wie sie sagt: „Wir behandeln vulnerable Gruppen. Deshalb würde ich positiv Getestete auch nur sehr ungern behandeln.“

„Das liegt in ihrer Verantwortung“

Anders sieht die Situation bei Jürgen Höfler aus. Er betreibt die „Pizzeria zum Spitz“ in Seebenstein und lässt es seinen Mitarbeitern offen, ob sie positiv arbeiten gehen oder nicht. „Das liegt in ihrer Verantwortung“, so der Gastronom. Die Regelung, dass symptomlos Positive mit Maske arbeiten gehen dürfen, begrüßt Höfler.