Neunkirchen

Erstellt am 02. Januar 2019, 04:00

von Philipp Grabner

Kahofer zu Amtsmissbrauch-Verdacht: „Ergebnis abwarten“. SPÖ-Spitzenkandidatin Andrea Kahofer sieht keinen Anlass für Bürgermeister-Rücktritt.

SPÖ-Stadträtin Andrea Kahofer: „Aus Situation darf kein politisches Kleingeld geschlagen werden!“  |  Grabner

Rund um den Verdacht des Amtsmissbrauchs gegen Stadtamtsdirektor Robert Wiedner, gegen den aktuell ja ermittelt wird, kam in den letzten Wochen Bewegung: Wie die NÖN Neunkirchen bereits berichtete, wird auch gegen ÖVP-Bürgermeister Herbert Osterbauer ermittelt, da eine anonyme Anzeige gegen ihn eingebracht wurde. Sowohl für Wiedner, als auch für Osterbauer gilt die Unschuldsvermutung.

Dass das Thema die Bürger bewegt, nimmt aktuell auch die SPÖ Neunkirchen wahr, wie Bundes- und Stadträtin Andrea Kahofer im NÖN-Interview betont – gleichzeitig aber klarstellt, dass ihre Partei nicht den Rücktritt des Bürgermeisters fordere. „Mir ist wichtig, dass das ein für alle mal klargestellt wird. Die Situation ist nicht schön und dass es solche Vorwürfe gibt, ist erschütternd.

Eines ist aber klar: Aus dieser Angelegenheit darf kein politisches Kleingeld geschlagen werden.“ Sie kenne den Inhalt der Anzeige nicht, trete aber dafür ein, die Ermittlungen abzuwarten: „Wenn sich etwas herausstellen sollte, dann braucht es Konsequenzen. Aktuell gibt es aber noch keine Ergebnisse – und ich hoffe, dass da nichts dran ist“, so Kahofer.