Aspangberg-St. Peter: Pächter für Wirtshaus gefunden

Erstellt am 21. Januar 2022 | 05:32
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Anke und Michael Mayer mit ihren Kindern Anakin, Fineas und Joschua sowie ÖVP-Bürgermeister Bernhard Brunner.
Foto: Tanja Barta
Michael Mayer eröffnet mit seiner Familie „Die Mayerei“ im umgebauten Gemeindezentrum am Hoffeld.

Es war ein großer Stein, der ÖVP-Bürgermeister Bernhard Brunner vom Herzen fiel, als sicher war, dass es einen Pächter für die neuen Gastro-Räumlichkeiten am Hoffeld geben würde. Im März soll „Die Mayerei“, ein Familienbetrieb, eröffnen.

„Wir wollen eine gutbürgerliche und leistbare Küche machen. “

Hinter dem Projekt stehen der langjährige Koch und gebürtige Kärntner Michael Mayer und seine Frau Anke. Beide sammelten bereits viel Erfahrung im Gastrobereich, lernten sich dort sogar kennen. Der 46-Jährige hatte nicht nur sein eigenes Lokal in Rostock (Deutschland), sondern kochte auch schon im „Hangar 7“ auf. Seine Frau war und wird im Servicebereich tätig sein. „Wir wollen eine gutbürgerliche und leistbare Küche machen. Unser Lokal soll zudem aber auch eines sein, in das man mit seiner Freundin Essen gehen kann“, erklärt der in Bromberg lebende Koch der NÖN das Konzept des Lokals.

Welche Spezialität „Die Mayerei“ bieten wird? Steaks! „Es ist uns wichtig, dass wir hier auch stark auf die regionalen Anbieter setzen. Alle Zutaten, die wir kaufen, kommen aus der Region. Wir werden auch sehr saisonal kochen“, so Mayer. Mittagsmenüs soll es ebenfalls geben.

Dass der 46-Jährige das Lokal mit seiner Frau betreiben will, war für Ortschef Brunner einer der ausschlaggebenden Faktoren für die Zusage. „Es ist etwas anderes, wenn die Wirtsleute selbst im Lokal stehen oder ob nur die Mitarbeiter hier sind. Zudem war es für uns auch wichtig, dass mit regionalen Produkten gearbeitet wird“, freut sich auch er auf das neue Angebot innerhalb der Gemeinde.

Denn dass das Hoffeld ein neues Wirtshaus bekommt, war nicht von Anfang an sicher. „Es gab von sehr vielen Seiten kritische Stimmen. Eigentlich wollte man nur Räumlichkeiten für ein Catering schaffen, doch das wäre für die Gemeinde zu kompliziert gewesen. Darum sahen wir uns nach einem Pächter um und haben nun einen gefunden“, ist Brunner mit dieser Lösung für das Gemeindezentrum mehr als zufrieden.