Erinnerungen an Genie Michael „Hacki“ Hackenberg. Der 2005 verstorbene Michael „Hacki“ Hackenberg hat große Spuren hinterlassen: Sein musikalisches Erbe wird am 30. November uraufgeführt.

Von Gerhard Brandtner. Erstellt am 14. November 2019 (04:35)
Richard Weihs, Peter Rosmanith, Friedl Hauswirth, Johann Hitzelhammer, Anton Ederer, Othmar Ofner, Reini Lindmayer, Klaus Trabitsch.
GB

In der „Juxebox“ von Reinhard Lindmayer war einmal mehr „volles Haus“. Mit Klaus Trabitsch, Peter Rosmanith und Richard Weihs als „Special-Guest“ standen drei Musiker auf der Bühne, die es verstanden, die zahlreichen Gäste zu unterhalten. Doch die Gäste kamen nicht nur wegen der Musik, sondern auch, um die gute Sache zu unterstützen.

Requiem als letzter Gruß

Denn der Kulturverein Enzenreith lud zum Benefizkonzert für das von Michael Hackenberg geschriebene Requiem ein. Dass dieses am 30. November um 17 Uhr in der Christkönigskirche uraufgeführt wird, ist allen voran seinen Freunden Johann Hitzelhammer, Friedl Hauswirth und Nobert Völkerer zu verdanken, die so die Erinnerung an ihren im Jahr 2005 verstorbenen Freund Michael „Hacki“ Hackenberg aufrecht halten.

„Michael Hackenberg wurde in Salzburg geboren und war einige Jahrzehnte im Oberen Schwarzatal daheim“, weiß Johann Hitzelhammer über seinen am 14. August 1948 geborenen Freund, der von vielen als „letzter Universalgelehrter“ beschrieben wird. Er war niederösterreichischer Schachmeister, vor allem aber Mitbegründer und Mitarbeiter des Bergbau- und Heimatmuseums am „Schrammelteich“.

Sein montanhistorisches Fachwissen war weit über die Grenzen seiner Heimat hinaus bekannt und geschätzt. Kurz vor seinen Ableben übergab er seine Notenblätter als Schenkung an seine Freunde. Der Weg der Aufführung begann im Jahr 2016, als Michael Mautner das Werk prüfte. „Ein genialer Autodidakt“, so das Urteil des Experten, der auch selbst am Dirigentenpult stehen wird.