Top-Liga erwartet "Plus" für den Sommer. Es war eine Premiere für Niederösterreich. Erstmals trafen einander die 67 Mitglieder der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen bei ihrer jährlichen Tagung im Bezirk Neunkirchen – schließlich ist NÖ in dieser „Top-Liga“ der Bergbahnen gut vertreten: Mit der Rax-Seilbahn, den Hochkar-Bergbahnen sowie der Mönichkirchner Erlebnisalm.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 04. Juli 2019 (11:21)

Niederösterreichs Bergbahnen seien „besondere Musterschüler“, betonte Maria Hofer, Bundessprecherin der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen, im Rahmen einer Pressekonferenz in Mönichkirchen. Weil sich die Niederösterreichische Bergbahnen-Beteiligungsgesellschaft „nicht nur auf die Rolle des Zubringers auf den Berg“ beschränke, sondern sich dem Ziel verschreibe, „das Bergerlebnis in Niederösterreich zu inszenieren“, erklärte Jochen Danninger, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Eco-Plus.

Und hatte auch entsprechende Zahlen parat: So konnten die Besucherzahlen im Sommer bei der Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee, den Annaberger Liften, der Familienarena St. Corona sowie den Ötscherliften und Hochkar-Bergbahnen von rund 59.000 im Jahr 2013 auf fast 200.000 im Jahr 2018 gesteigert werden. „Seit 2011 hat das Land mehr als sechs Millionen in den Bergsommer der NÖ-BBG investiert“, untermauerte Danninger die Zahlen.

Die Erlebnisalm Mönichkirchen habe sich „besonders dynamisch“ entwickelt, strich NÖ-Landessprecher Markus Redl hervor. „So punktet die Erlebnisalm mit einer Kombination aus Sonnenbahn, Roller- und Mountaincartbahn und dem Schaukelweg bei den Gästen im Sommer.“ In Mönichkirchen konnte seit der ersten Qualitätsprüfung durch die Besten Sommerbergbahnen eine Umsatzsteigerung zwischen 2014 und 2018 von 56 Prozent erzielt werden. Die Anzahl der Fahrten stieg – im selben Zeitraum – um 24,5 Prozent.

Der soeben angelaufenen Sommersaison blickt man bei der „Top-Liga“ übrigens zuversichtlich entgegen: Gerade in NÖ werde laufend investiert, insofern könne man „auch für den Sommer 2019 ähnliche Umsatzsteigerungen erreichen“, hieß es. Und Maria Hofer erklärte, welche Themenbereiche man auch künftig besonders forcieren werde: „Das Thema Natur werden wir künftig noch stärker betonen, ebenso die Themenbereiche Genuss und Gesundheit. Und das Thema Wandern wird bei den Jungen immer beliebter, auch das wollen wir stärker nutzen“, erklärte sie.