Eine neue Spitze, viele Geheimnisse. ,,Zuhören, Verstehen und Helfen“ ist Spitzenkandidat Helmut Fiedler ganz wichtig, seine Mitstreiter möchte er erst später verraten.

Von Christian Feigl. Erstellt am 19. November 2019 (04:40)
Helmut Fiedler wird die FPÖ an der Spitze in die Gemeinderatswahl führen, Stadtparteiobfrau Regina Danov eine wichtige Rolle spielen.
Barta

Die Katze ist aus dem Sack: Über Internet verlautbarte die FPÖ Neunkirchen am Dienstagabend ihren neuen Spitzenkandidaten. Dass Helmut Fiedler nun die Partei auf Platz eins in den Gemeinderatswahlkampf führen wird, ist allerdings kein wirkliches Geheimnis mehr gewesen, wer ihm dahinter folgen bleibt jedoch weiter eines.

„Stadtparteiobfrau Regina Danov hat mich bereits vor längerer Zeit als Spitzenkandidat vorgeschlagen und dieser Vorschlag wurde auch im Parteivorstand einstimmig abgesegnet“, berichtet Fiedler im Gespräch mit der NÖN. Weitere und intensive Gespräche mit dem engsten Mitgliederkreis hätten ihn und die Partei danach bestärkt, diesen Weg auch offiziell einzuschlagen: „Natürlich habe ich etwas überlegt und nachdem ich auch dienstlich die entsprechenden Schritte in die Wege geleitet habe, werde ich diesen Weg beschreiten und freue mich auch schon darauf“, so der Berufsoffizier des Österreichischen Bundesheeres.

„Wir wollen auf jeden Fall stärker werden. Dass Potenzial vorhanden ist, haben ja die letzten Wahlen gezeigt.“FPÖ-Spitzenkandidat Helmut Fiedler.

„Zuhören, Verstehen und Helfen“, seien seine drei wesentlichen Handlungsfelder, zum Wohle der Neunkirchner. Wer ihn dabei begleiten wird, möchte er allerdings noch nicht verraten:

„Die Vorstellung meines Teams wird schrittweise erfolgen, zunächst werde ich den Kern der Mannschaft mit Video präsentieren, der maßgeblich an Planung und Organisation des Wahlkampfes beteiligt ist. In einem zweiten Schritt werde ich all jene fleißigen freiheitlichen Unterstützer hinter dem Vorhang hervor holen, durch die es erst möglich ist, eine positive Kraft für Neunkirchen zu entwickeln.“ Fix sei allerdings, dass Stadtparteiobfrau Danov eine wichtige Rolle spielen werde, bekräftigt Fiedler. Sie selbst wollte sich noch nicht näher dazu äußern: „Das verrate ich jetzt noch nicht“, so Danov zur NÖN.

Dass sie Fiedler als Spitze vorgeschlagen habe, bestätigte sie aber. Für die Wahl haben sich die Neunkirchner Freiheitlichen ambitionierte Ziele gesetzt: „Wir wollen auf jeden Fall stärker werden. Dass Potenzial vorhanden ist, haben ja die letzten Wahlen gezeigt“, hofft Fiedler, die drei erreichten Mandate aus dem Jahr 2016 ausbauen zu können. Dabei vertraue er auf eine schlagkräftige Mannschaft ebenso wie auf eine straffe Organisation.

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