Google Maps führte zu Bergrettungseinsatz. Ein irreführender Eintrag auf Google Maps hat am Sonntag einmal mehr zu einem Einsatz der Bergrettung Reichenau geführt. Eine vierköpfige Familie musste von der Rax gerettet werden.

Von Christian Feigl. Erstellt am 30. November 2020 (11:25)
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Eine vierköpfige Gruppe aus Wien – zwei Männer und zwei Frauen im Alter von 24 und 30 Jahren – unternahm am Sonntag einen Ausflug auf die Rax. ,,Das ortsunkundige Quartett entschied sich am späteren Nachmittag für den Abstieg über eine von Google Maps vorgeschlagene Route, die zwischen dem Ottohaus und der Talstation der Raxseilbahn eine mit dem Auto befahrbare Straße kennzeichnet", heißt es von der Bergrettung.

Dieser nicht existierende, in Google Maps falsch vermerkte Weg, stellte laut den Einsatzkräften in der Vergangenheit bereits mehrmals die Ursache für einen Sucheinsatz dar.

Da die vier Männer und Frauen darüber hinaus  beim Abstieg in die Dunkelheit gerieten, riefen sie gegen 18 Uhr die Bergrettung zu Hilfe. Ein Team der  Bergrettung Reichenau konnte die Gesuchten rasch im Lahngraben auffinden und ins Tal begleiten.