Wohnhausbrand: Über 100 FF-Leute bei -7 Grad im Einsatz. Mehrere Notrufe gingen am Dienstagabend in der Bezirksalarmzentrale Neunkirchen über einen Wohnhausbrand in Otterthal ein. Sieben Feuerwehren, Rotes Kreuz und die Polizei wurden laut Alarmplan zur Einsatzstelle entsandt!

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 22. Januar 2019 (21:06)

Bereits auf der Anfahrt der Einsatzkräfte war die enorme Rauchsäule kilometerweit sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand das Wohnhaus bereits zum größten Teil in Vollbrand. Die Besitzer befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits im Freien und blieben glücklicherweise unverletzt.

Die Feuerwehren starteten sofort einen umfassenden Löschangriff von mehreren Seiten sowie einen Innenangriff unter schwerem Atemschutz. Löschwasser entnahmen die Einsatzkräfte neben den Tanklöschfahrzeugen aus dem angrenzenden Bach. Die Minusgrade sorgten jedoch dafür, dass das Löschwasser innerhalb kürzester Zeit einfror und gefährliche Eisplatten am Boden verursachte!

Mittels Drehleiter, die in Gloggnitz stationiert ist, öffneten die Florianis das Dach um an die zahlreichen Glutnester zu gelangen. Diese wurden durch eine Wärmebildkamera aufgespürt und gezielt bekämpft.

Nach rund 1.5 Stunden konnte vom Einsatzleiter Brand Aus gegeben werden. Die Brandursache ist noch unbekannt und wird von einem Brandermittler der Polizei ermittelt. Das Wohnhaus ist aufgrund des Brandes unbewohnbar.

Insgesamt standen 7 Feuerwehren mit 13 Fahrzeugen und 111 Mitgliedern im Einsatz. Weiters die Polizei sowie das Rote Kreuz Gloggnitz und Aspang zur Beistellung.