Kleinkind im Swimmingpool leblos treibend entdeckt. Schock in der kleinen Gemeinde Grafenbach in Neunkirchen: Am Dienstagabend musste ein dreieinhalbjähriger Bub reanimiert werden. Er war im elterlichen Swimmingpool leblos treibend entdeckt worden. Die Mutter dürfte möglicherweise das Kleinkind kurz aus den Augen verloren haben.

Von Christian Feigl, Philipp Grabner und Clemens Thavonat. Erstellt am 26. Juni 2019 (09:45)
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Symbolbild 

„Vor Ort waren drei Ärzte – einer via Lebensretter-App, der zweite war mit dem Notarzteinsatzfahrzeug hier und der dritte mit dem Helikopter aus Oberwart“, so Rot Kreuz-Bezirksstellengeschäftsführer Horst Willesberger auf Anfrage zur NÖN.

Vor Ort wurde der dreijährige Bub schließlich eine Stunde lang reanimiert, ehe er „unter Reanimation ins Landesklinikum Wr. Neustadt gebracht wurde“, so Willesberger. Wie es dem Kind aktuell geht, konnte Willesberger nicht beantworten.

„Soviel mir bekannt ist, musste der Bub recht lange reanimiert werden. Es gehe ihm nicht gut, so aus Kreisen der Retter. Die Liegenschaft, in der die tragischen Vorkommnisse abliefen, ist mir bekannt. Wie es den Eltern des Buben geht, habe ich noch nicht eruieren können. Natürlich geht mir das sehr nahe, das solle keinen Eltern passieren, ihr Kind in einer so tragischen Situation zu wissen. Mein Mitgefühl gehört der ganzen Familie", so SPÖ-Bürgermeisterin Sylvia Kögler in einer Stellungnahme.