Burgchefs legen ihre Pläne vor. Besitzerin Julia Lehner über ihre Vorhaben auf Burg Kranichberg – und was bis dato schon passiert ist.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 17. September 2019 (03:35)
Philipp Grabner

Es sind ausgesprochen ambitionierte Pläne, die das Ehepaar Julia und Gerhard Lehner da hat. Seit Beginn des Vorjahres sind die beiden Oberösterreicher Besitzer von Burg Kranichberg, wir berichteten. Im Rahmen eines Exklusivrundgangs erzählte Julia Lehner der NÖN nun von den bisherigen Baufortschritten und den Plänen des Ehepaars.

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Herzstück der Anlage soll ein Spielzeugmuseum werden, da das bereits bestehende Museum in St. Thomas, Oberösterreich, das die beiden betreiben, schlicht zu wenig Platz biete. „Daher begann überhaupt die Suche nach etwas Größerem“, berichtet Lehner der NÖN. Im oberen Stockwerk sollen sich historische Spielwaren und Puppen finden, darunter sollen Sonderausstellungen stattfinden.

Große Pläne

Auch plant die Burgherrin, hier künftig Konzerte, Lesungen oder andere Veranstaltungen abzuhalten. Und: Ein Kaffeehaus, ein Restaurant sowie ein Weinheuriger im Burgkeller sollen sich um das leibliche Wohl des Gastes kümmern. Rund 140 Betten will Lehner für künftige Gäste schaffen – und damit das alte Hotel reaktivieren. „Abgerundet soll das mit einem Wellness- und Swimmingpoolbereich werden“, ergänzt sie.

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Das ehemalige Burghotel.

Wann all das fertig sein soll? Lehner lächelt: „Das ist schwierig zu sagen.“ Bis dato sei jedenfalls schon viel passiert, die gesamte Anlage wurde entrümpelt. „Aktuell wird die gesamte Anlage vermessen“, so Lehner. Ihr Wunsch sei es jedenfalls, ein „richtiges Dorfleben“ herzustellen, wie sie meint: „Der Besucher soll den ganzen Tag hier verbringen können und in eine ganz andere Zeit eintauchen können – er soll auch entspannen und ein wenig abschalten können“, ergänzt die Burgherrin.

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Die Außenanlage der Burg Kranichberg.

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