Kirchberg am Wechsel

Erstellt am 14. März 2018, 04:00

von Philipp Grabner

Kabarett-Star fand in Bezirk Neunkirchen zweite Heimat. Seit 2010 lebt Herbert Steinböck zeitweise in Kirchberg. An der Region liebt er die Menschen, die Natur und die Mostheurigen.

Er fühle sich in Kirchberg am Wechsel wohl, betont Schauspieler und Kabarettist Herbert Steinböck im NÖN-Interview, im Bildhintergrund mit der bekannten Wolfgangskirche.  |  Philipp Grabner

Egal, ob aus seinen zahlreichen Kabarett-Stücken, aus Auftritten alleine oder mit Kollegen Gerold Rudle, als Sprecher im Radio, als Schauspieler oder als Gast in der ORF-Sendung „Was gibt es Neues?“ – Herbert Steinböck ist wohl jedem ein Begriff.

Umso erstaunlicher eigentlich, dass ein Interviewtermin mit ihm nicht mit einem Presseteam oder einer Agentur abgeklärt werden muss – Steinböck greift höchstpersönlich zum Hörer, ein Termin ist schnell vereinbart und zwar im Molzbachhof in Kirchberg – in jener Gemeinde, in der Steinböck seit dem Jahr 2010 teilweise lebt. Ursprünglich in Wien geboren, in den 90er Jahren aufs Land gezogen, brachte ihn die Liebe nach Kirchberg.

Hier lebt er gemeinsam mit seiner Partnerin in einem Haus. Wie sich die beiden kennengelernt haben? Steinböck schmunzelt: „Petra war in einer Vorstellung von mir und hat mir danach über ,Facebook‘ geschrieben, dass sie es toll fand. Ich habe natürlich geantwortet – und weil ich das tat, war sie ganz überrascht. Daraus hat sich dann quasi eine Art Brieffreundschaft entwickelt.“ Schließlich ergab sich aus dem Verschicken von Nachrichten auch eine persönliche Begegnung – und schließlich sogar eine Beziehung.

Kirchberg als eine Wohlfühloase

Seitdem genießt Steinböck in Kirchberg vor allem die Natur und die Berge. „Das ist eine großartige Gegend – und die Leute sind wahnsinnig freundlich“, freut sich der 60-Jährige und betont, dass er hier gut aufgenommen worden sei.

„Ich pendle jetzt zwischen St. Andrä-Wördern und hier. Und komme ich hierher, freue ich mich jedes Mal: Denn in meiner beruflich so lauten Welt, brauche ich diese ruhigen Wohlfühloasen!“ Was er an seiner zweiten Heimat besonders mag? Steinböck nennt das Wandern auf die Steyersberger Schwaig und die Mostheurigen der Gegend: „Wenn Du mitten am Bauernhof sitzt und das Naturprodukt vor Dir hast – das mag ich sehr!“

Beruflich zieht es den gebürtigen Wiener durch ganz Österreich. Aktuell laufen die Vorbereitungen für sein neuestes Programm „Ätsch“, welches ab Oktober diesen Jahres in Wien zu sehen ist, bevor er damit auf Österreichtour geht – mit ganz viel Spaß und Humor inklusive...