Fronten gehören endlich abgeklärt. Über interne Reibereien in der FPÖ.

Von Christian Feigl. Erstellt am 02. Juli 2019 (01:42)

Die FPÖ kommt und kommt nicht zur Ruhe: Nachdem zumindest in der Stadt Neunkirchen innerparteilich die Wogen halbwegs geglättet sein dürften, begann nun zwischen der Bezirks- und Stadtpartei ein Konflikt zu köcheln.

Der gipfelte in der Vorwoche darin, dass Bezirksparteiobmann Edi Tauchner öffentlich die Vorgangsweise bei der Initiierung einer Bezirksseniorengruppe kritisierte. Es ging dabei offensichtlich um nicht vorhandene Wertschätzung und die Ortung von Grüppchenbildung. Wenn man die Geschichte der FPÖ verfolgt, dann ist Letzteres nicht ganz von der Hand zu weisen. Und auch das größte Problem, das die Partei seit Jahren mit sich herumträgt.

Es konnte bislang kaum eine einheitliche Linie gefunden werden. Die ist aber wichtig: Nicht nur zur internen Orientierung, sondern auch als wertvolle Hilfe für potenzielle Wähler. Im Sinne der Partei wäre es also höchst an der Zeit, die Fronten zu klären. Jetzt wäre die beste Zeit und Chance dafür!