Dworak und Samwald wiedergewählt. Mit der überwältigenden Mehrheit von 35 von 36 möglichen Stimmen (eine ungültig) wurde Rupert Dworak am Dienstagabend zum Ternitzer SPÖ-Bürgermeister wiedergewählt.

Von Christian Feigl. Erstellt am 23. Februar 2015 (18:59)
NOEN, Christian Feigl
Dworak bedankte sich das Vertrauen und reichte in seiner Rede die Hand zur gemeinsamen Arbeit. Denn auf die Stadt würden harte fünf Jahre zukommen, betonte er. Dabei spannte er den Bogen von Problemen am Arbeitsmarkt bis hin zum Motivieren von Nichtwählern.

Schwerpunkte werden in der Verkehrsinfrastruktur, der Energiewende, der Familienpolitik, dem Wohnbau, dem Hochwasserschutz und einer vernünftigen Budgetpolitik liegen, so sein Ausblick.
 
Im Amt des Vizebürgermeisters wurde Christian Samwald von der SPÖ mit 36 von 36 möglichen Stimmen bestätigt.


Insgesamt wird es zehn Stadträte (acht SPÖ, ein ÖVP, ein FPÖ) geben:

  • SPÖ Klubobmann Peter Spicker wird als Finanzstadtrat für die Gebarung der größten Stadt des Bezirkes, aber auch das Kulturwesen verantwortlich zeichnen.

  • Das wichtige Schulressort verbleibt in den Händen von Andrea Reisenbauer, die auch für die Schülerhorte zuständig bleibt.

  • Stadtrat Franz Stix wird wie bereits in den vergangenen Jahren, den großen und budgetintensiven Sozialbereich, die Kindergärten, aber auch das Gesundheitswesen und die EDV übernehmen.

  • Gerhard Windbichler wird als Stadtrat unter anderem für das Feuerwehrwesen, den Städtischen Bauhof, Straßenbau aber auch für den Hochwasserschutz zuständig sein.

  • Daniela Mohr wird mit den Umweltschutzagenden betraut, sich weiterhin aber auch um die Musikschule und Volkshochschule kümmern.

  • Mit Martina Klengl und Jeannine Gersthofer werden zwei Power-Frauen neu in den Ternitzer Stadtrat einziehen. Martina Klengl, schon bisher Bildungsbeauftragte und Vorsitzende des Sozial- und Gesundheitsausschusses wird als ausgebildete Immobilienmaklerin und Hausverwalterin das Wohnungsressort, aber auch die Frauenagenden und die Interessen der Bevölkerung mit besonderen Bedürfnissen übernehmen. 

Gersthofer wird erste Jugend-Stadträtin

  • Die Jugend nimmt in Ternitz einen ganz besonderen Stellenwert ein. „Es ist unsere Aufgabe, die Meinungen der Jugend in die Entwicklung unserer Stadt miteinzubeziehen, denn ihnen gehört die Zukunft“, so der Ternitzer Bürgermeister.

    Die erst 24-jährige Jeannine Gersthofer wird als erste Jugend-Stadträtin in der Geschichte der Stadt dafür sorgen, dass diese Stimmen im Gemeinderat auch gehört werden. Mit einen noch zu besetzenden Jugendparlament wird Gersthofer der Jugend eine Stimme im Gemeinderat geben. „Es ist mein Ziel, den jungen Ternitzerinnen und Ternitzern auch Verantwortung zu übertragen, damit sie ihre Zukunft auch aktiv mitgestalten können“, so Bürgermeister Rupert Dworak.

  • Für die ÖVP ist Karl Pölzelbauer in den Stadtrat eingezogen und wird vom Bürgermeister mit den Agenden der Gewerbe-, Markt- und Lebensmittelpolizei und der Förderung der Land- und Forstwirtschaft betraut.

  • Für die FPÖ wurde Michael Reiterer als Stadtrat gewählt und bekommt die Marktpolizeilichen Angelegenheiten, Veterinärmedizin, Tierschutz und Friedhofsangelegenheiten sowie den Markt am Petersberg übertragen.

Alle Stadträte wurden mit überwältigender Mehrheit gewählt.
 
Was sich sonst noch tat und hinter den Kulissen abspielte sowie Bilder des kompletten 37-köpfigen Ternitzer Gemeinderates finden Sie in der nächsten Printausgabe der NÖN Neunkirchen.