Erik Schuster: Blasmusiker, der kein Nischenprodukt ist

Erik Schuster gehört österreichweit zu den gefragtesten Studiomusikern.

Erstellt am 24. Oktober 2021 | 05:44
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Erik Schuster musiziert bereits seit seiner Kindheit. Der Pädagoge und Berufsmusiker spielt die verschiedensten Genres.
Foto: zVg

Erick Schuster  ist ein  Musiker   mit   einem  ganz besonderen Spirit. Er ist Berufsmusiker und Pädagoge und das mit einer Leidenschaft, die der Musiker nicht in Worten auszudrücken vermag. Dafür umso besser mit seiner Musikalität gepaart mit brillanter Virtuosität. Der Saxofonist und Klarinettist ist in allen Genres zu Hause. Sei es Oberkrainer, Funk, Blasmusik, Pop, Klassik oder Jazz.

Begonnen hat der heute 30-Jährige seine musikalische Karriere bereits als Zehnjähriger beim Musikverein Ternitz. „Der Auslöser war bei meiner Oma, wo beim jährlichen Maiaufmarsch die Blaskapelle Ternitz an ihrem Haus vorbeizog. Ich war damals vier oder fünf Jahre und da war ich ganz entzückt von einer Dame, die Klarinette spielte. Dieses Instrument hat mich damals so sehr begeistert und seitdem wollte ich unbedingt zur Blasmusik“, erinnert er sich zurück.

Der universelle Vollblutmusiker

Schuster nahm in der Musikschule Ternitz Saxofon-Unterricht. Nach der Militärmusik studierte er Klarinette am Joseph-Haydn-Konservatorium in Eisenstadt. Sein Herz gehörte jedoch schon immer dem Saxofon, weshalb er das Studium am Haydn-Konservatorium nach zwei Jahren abbrach. An der Musik- und Kunst-Privatuniversität der Stadt Wien absolvierte er das Bachelorstudium für Jazz-Saxofon mit Auszeichnung. Der Vollblutmusiker ist nicht nur Berufsmusiker, sondern seit neun Jahren auch Pädagoge im Musikschulverband Bucklige Welt-Süd. „In der Lockdown-Zeit ist meine Haupteinnahmequelle weggefallen und ich war dann schon froh, dass ich eine Anstellung in der Musikschule hatte.“

Als Künstler ist der gebürtige Ternitzer universell einsetzbar und gehört deshalb österreichweit zu den gefragtesten Studiomusikern. Engagements hat er unter anderen beim „Orchester der Vereinigten Bühnen“ für das Musical „Cats“ und beim „Vienna Jazz Orchestra“. Auf die Frage, ob er auch komponiert, antwortet er lachend: „Nur, wenn ich muss. Ich arrangiere lieber.“

Das nächste Heimspiel von Musiker Erik Schuster findet bereits am Samstag, dem 13. November, im Herrenhaus in Ternitz statt. Begleitet wird er an dem Abend von Pianist Herbert Otahal.