„Glamping Park“: Campingurlaub ohne Zelt. Der gebürtige Mönichkirchner Ernst Prutti bringt einen Trend aus England in seinen alten Heimatort. In der Nähe des Ski-Parkplatzes errichtet er eine spezielle Anlage.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 15. Januar 2019 (14:19)

Es ist ein ganz besonderes Projekt, dass Ernst Prutti aus Mönichkirchen in seiner Heimatgemeinde da auf die Beine stellt – und es lässt sich mit einem Wort zusammenfassen: „Glamping“ lautet das Zauberwort, wobei sich der Begriff aus „Glamour“ und „Campen“ zusammensetzt.

Ursprünglich hatte der 48-jährige KFZ-Formgestalter, der beruflich lange Zeit in Deutschland tätig war und auch dort lebte, ja an die Errichtung eines Campingplatzes gedacht. Weil das aber aus umwidmungstechnischen Gründen nicht ging, entschied sich Prutti kurzerhand, auf einen Trend aus Italien, der Schweiz oder England aufzuspringen – und einen sogenannten „Glamping Park“ zu errichten.

Eine Hütte bietet 18 Quadratmeter Platz

Konkret sollen in diesem nach Fertigstellung zehn sogenannte „Naturlodges“ aus Holz für Wanderer, Skifahrer oder Mountainbiker zur Verfügung stehen – in jeder Hütte, die maximal 18 Quadratmeter Wohnfläche bietet, ist Platz für bis zu vier Personen. Nicht nur WC und Dusche, sogar ein Fernseher findet sich in den speziellen Unterkunftsmöglichkeiten.

Bereits im Sommer sollten die ersten Touristen in den Holzhütten übernachten können, im Winter möchte Prutti dann die volle Anlage – die sich auf 2.200 Quadratmetern erstreckt – in Betrieb nehmen. „Dabei ist die Anlage sehr naturbelassen, voll bepflanzt und sehr grün“, verspricht Prutti. Neben jeder Hütte findet sich ein Stellplatz für ein Auto, damit die Anreise besonders problemlos funktionieren kann.

Die Rückmeldungen seien fast zur Gänze positiv gewesen, zeigt sich der Unternehmer erfreut: „Nicht nur Gemeinde, auch Hotels und Unterkunftsbetriebe haben uns unterstützt und freuen sich, dass etwas passiert.“ Denn, so ist der gebürtige Mönichkirchner, überzeugt: Der Bedarf an neuen Unterkunftsmöglichkeiten ist absolut gegeben. „Alle jammern, dass sie aus allen Nähten platzen.“

Generell bewertet er die Entwicklung „seines“ Mönichkirchens positiv: „Da hat sich in den letzten Jahren viel getan!“