Mondlandung in der Stadt. Schau vermittelt Abenteuer Mondforschung seit ihrem Beginn durch bekannte Wissenschaftler bis hin zu neuesten Errungenschaften um die Reise ins All.

Von Johannes Authried. Erstellt am 14. Juli 2019 (05:40)
NASA
Das Museum Neunkirchen würdigt „50 Jahre Mondlandung“ mit einer Ausstellung.

Vor 50 Jahren, am 21. Juli 1969, steigt Neil Armstrong die Leiter hinab und setzt auf dem pudrigen Boden des Mondes auf. 500 Millionen Menschen verfolgen die Mondlandung gebannt am Fernseher. Zur Erinnerung an dieses denkwürdige Ereignis findet am Samstag, 20. Juli, ab 18 Uhr, im Städtischen Museum die Sonderausstellung „Von Science Fiction zur Realität – 50 Jahre Mondlandung“ statt.

Das Museum unternimmt an diesem Tag mit seinen naturwissenschaftlich und naturgeschichtlich interessierten Besuchern einen Streifzug durch die Geschichte der Erforschung des Mondes, begleitet von Mitarbeitern der Sternwarte in Wien.

Begonnen beim Roman „Die Reise um den Mond“ von Jules Verne bis zur Landung auf dem Erdtrabanten 1969 werden die Besucher anhand ausgesuchter Literatur und Exponate durch den Abend geführt. Die Sonderschau vermittelt das Abenteuer Mondforschung seit ihrem Beginn durch die bekannten Wissenschaftler Galilei und Kepler bis hin zu neuesten technischen Errungenschaften rund um die Reise ins Weltall.

Zeitgenössische Filmaufnahmen der Berichterstattung während der Mondlandung auf originalen Geräten, Meteoriten unter dem Mikroskop und ausgesuchte Modelle geben für Groß und Klein einen spannenden Einblick in die Arbeit der Astronomen Mitte des 20. Jahrhunderts.

Ausflug in die Sterne

Dabei gibt es auch Spannendes aus Neunkirchen zu berichten, wo es u. a. um einen Neunkirchner Astronomen geht, der sich in der Forschung einen großen Namen gemacht hat - Herrmann Haupt. Weiters können die Besucher bei gutem Wetter auch einen Ausflug in die Sterne unternehmen. Eintritt: Freie Spende.

Eigentlich ist das Städtische Museum in Neunkirchen vor allem für seine große archäologische Sammlung und die vielen Objekte zur Stadt- und Bezirksgeschichte bekannt. In einem Nebengebäude gibt es auch zahlreiche naturwissenschaftliche Schätze zu entdecken.