Causa Wiedner: Bürgermeister will Diversion annehmen. In der Angelegenheit rund um den Vorwurf des Amtsmissbrauchs gegen Stadtamtsdirektor Robert Wiedner kam zuletzt Bewegung.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 04. Januar 2019 (11:28)
Feigl
Neunkirchens Stadtamtsdirektor Robert Wiedner (li.) und Bürgermeister Herbert Osterbauer. Fotos: Feigl/Collage NÖN

Wie der „Kurier“ am Freitag berichtete, wurde Wiedner anstatt eines Gerichtsverfahrens eine Diversion mit Geldstrafe vorgeschlagen. Einen Auftritt vor Gericht würde sich Wiedner, der aktuell im Urlaub ist und laut Bürgermeister Herbert Osterbauer (ÖVP) am Montag wieder seine Arbeit aufnimmt, damit ersparen.

Wie am Freitagvormittag bekannt wurde, bezichtigt die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt auch den Stadtchef selbst als Beitragstäter. 

Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt hatten die Ermittlungen gegen Wiedner aufgenommen, weil er im Zuge einer Stellenausschreibung im Rathaus einem ihm bekannten Bewerber interne Informationen zugespielt haben soll. Später wurde auch ÖVP-Stadtchef Herbert Osterbauer anonym angezeigt.

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