Direktorenlegende verabschiedet sich. Nach 17 Jahren als Direktorin der Volksschule Steinfeld kann Edda Koinig auf eine abwechslungsreiche Laufbahn zurückblicken.

Von Tanja Barta. Erstellt am 08. Juli 2020 (05:22)

„Ein Leben lang arbeitet man auf den Ruhstand hin. Wenn es dann soweit ist, ist man schockiert!“ Mit diesen Worten eröffnete Edda Koinig, 17 Jahre lang Direktorin der Volksschule Steinfeld, ihr Abschiedsfest im Turnsaal der Schule. Mit dem Lehrerteam und Wegbegleitern blickte sie auf eine abwechslungsreiche und herausfordernde Lehrerlaufbahn zurück.

Dass die gebürtige Kärntnerin Lehrerin werden möchte, wusste sie bereits von Kindestagen an. 1993 kam Koinig nach Neunkirchen, wo sie in der Sonderschule anfing. „Ich machte damals die Ausbildung zur Volksschullehrerin und wusste, dass das noch nicht alles war“, so die pensionierte Direktorin. Dann kam allerdings die Versetzung von der Sonder- in die Volksschule. „Und das verhalf mir dann zu meiner späteren Karriere!“ Koinig konnte während ihrer 17-jährigen Tätigkeit als Direktorin einige Meilensteine setzen: So rief sie die ersten Integrations- und Deutschförderklassen ins Leben. Und auch der Ausbau der Schule forderte die Pädagogin. „Das Wichtigste war mir aber immer, dass ich eine Wohlfühlschule schaffe!“

In der Pension will sich Koinig nun mehr ihren Enkelkindern widmen und vielleicht die Seite von der Lehrerin zur Schülerin wechseln: „Eventuell mache ich eine Ausbildung zur Immobilienmaklerin. Das muss ich mir aber noch genau überlegen“, schmunzelt sie.

Wer ihr als Direktorin nachfolgen soll, ist noch unklar.