Loch am Minoritenplatz ist ein alter Brunnen. Umfangreiche und tiefe Bohrungen haben am Minoritenplatz ein überraschendes Ergebnis zutage gebracht. Damit kann auch rasch jegliche weitere Gefahr beseitigt werden.

Von Christian Feigl. Erstellt am 17. Juni 2021 (05:06)
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Baudirektor Christian Humhal und Johann Bauer vom Bauamt beim Beobachten der Bohrungen.
Stadtgemeinde, Stadtgemeinde

Eine Woche nachdem plötzlich ein Auto am Minoritenplatz mit dem Vorderreifen in einem Loch versunken war, wurde das Rätsel gelöst: Ein uralter Brunnen dürfte schuld an dem plötzlichen Erdeinbruch gewesen sein.

Das ergaben umfangreiche Sondierungsbohrungen, die in der Vorwoche von der Firma Terra-Bau durchgeführt wurden. „Da hat sich zum Glück relativ rasch herausgestellt, dass die direkte Umgebung des Loches komplett fest und hart ist. Allerdings ging es beim Loch dann an die zwanzig Meter hinunter“, so Baudirektor Christian Humhal im Gespräch mit der NÖN. Dies sei ein sicheres Indiz für einen alten Brunnen und auch ÖVP-Bürgermeister Herbert Osterbauer, der sein Hotel-Restaurant direkt gegenüber betreibt, konnte diese These bestärken: „Früher waren an der Stelle der Parkplätze Häuser, wo es auch einen Brunnen gab. Der dürfte jetzt nachgegeben haben!“

Aufgrund des Ergebnisses der Bohrungen konnte auch die weitere Vorgangsweise fixiert werden: Das Loch wird eventuell noch verfüllt, aber mit Sicherheit mit einer betonierten Platte wieder in den ursprünglichen Zustand gebracht.