Postenbesetzung: Dreifache Hoheit für Benedikt Wallner. Der Historiker wird ab Jänner die Bücherei, das Museum und das Archiv in Neunkirchen leiten. Er war beim Hearing souverän.

Von Christian Feigl. Erstellt am 25. November 2020 (04:34)
Benedikt Wallner wurde mit der dreifachen Leitung beauftragt.
JA

Die Würfel sind gefallen: Benedikt Wallner heißt jener Mann, der ab 1. Jänner offiziell die Stadtbücherei, das Städtische Museum und das Städtische Archiv als angestellter Mitarbeiter der Gemeinde leiten wird.

Der Historiker, der sich in den letzten Jahren nicht nur durch seine umsichtige und ehrgeizige Mitarbeit als Kustos im Museum, sondern auch als Autor und Museumsleiter in Bad Erlach (Bezirk Wiener Neustadt-Land) einen Namen gemacht hatte, konnte sich am Ende gegen rund eine Handvoll Mitbewerber durchsetzen.

„Letztlich kamen drei Bewerber in die engere Wahl, die ich zu einem Gespräch in mein Büro geladen hatte. Dabei hat sich Benedikt Wallner als ganz eindeutig bester Kandidat herausgestellt“, freut sich ÖVP-Stadtchef Herbert Osterbauer über die Bestellung und dass diese wichtigen drei Einrichtungen künftig auch in einer Hand liegen. „Sogar das Land hat angefragt, warum wir dieses Modell so wählen, denn es möchte das demnächst selbst als Empfehlung herausgeben“, freut sich der Stadtchef.

Innovativer Weg in die Zukunft

Benedikt Wallner, der sich über seine Bestellung sehr freut, wagt bereits einen kleinen Blick in die Zukunft: „Mit der personellen Vernetzung der drei Bildungs- und Vermittlungsinstitutionen Bibliothek, Archiv und Museum geht die Stadt Neunkirchen einen sehr innovativen Weg, den ich in dieser Funktion auch auf der inhaltlichen Ebene fortsetzen möchte. Denn national wie international ist diese Vernetzung ein topaktuelles Thema.“

Im Rahmen seiner neuen Stelle wird Wallner im Städtischen Museum weiterhin die Position eines der Kustoden bekleiden und gemeinsam mit seinen beiden Mit-Kustoden den erfolgreichen Kurs fortsetzen.

„Aber auch in Bibliothek und Stadtarchiv möchte ich im Team mit Birgit Rigler, Hans-Herwig Brunner und allen Mitarbeitern die Neunkirchner Bildungs- und Vermittlungsinstitutionen nicht nur erhalten und bewahren, sondern auch weiterentwickeln und noch attraktiver für die Einwohner unserer schönen Stadt und alle anderen Interessierten machen“, erklärt Wallner.