Neunkirchen

Erstellt am 12. März 2018, 07:30

von Philipp Grabner

Übungsfirmen im Zentrum. Direktorin Edith Dosztal konnte zum Firmentag wieder viele Vertreter aus Wirtschaft, Behörden und Politik begrüßen.

HAK-Professor Martin Pichlbauer, Magdalena Breznik, Tuba Eraslan und Özlem Ceylan (Verfasserinnen der Diplomarbeit).  |  Gerda Gsenger/HAK Neunkirchen

Zum alljährlichen Firmentag lud Direktorin Edith Dosztal in der Vorwoche an die Handelsakademie Neunkirchen. Zahlreiche Gäste, Unternehmer, Vertreter aus der Wirtschaft, den Behörden und der Politik aus Neunkirchen und der Region folgten dieser Einladung. Die Gäste sowie Schülerinnen und Schüler hatten die  Gelegenheit, die ausgestellten Stände zu besuchen, Fragen zu stellen und Kontakte zu knüpfen. Aussteller waren Firmen der Region, aber auch die Übungsfirmen und Lernfirmen der einzelnen Klassen der Schule. In der Schule herrschte reger Betrieb, es wurde verkauft, eingekauft, verhandelt, präsentiert und bei Gewinnspielen mitgemacht.

ÖVP-Landtagsabgeordneter Hermann Hauer, Johann Ungersböck (Sparkasse Neunkirchen), Ministerialrätin Andrea Gintenstorfer, HAK-Direktorin Edith Dosztal, Madeleine Klose von der Wirtschaftskammer, Michael Fritz (Raiba) und Christian Fuchs (Arbeiterkammer).
 
 |  Gerda Gsenger/HAK Neunkirchen

Der diesjährige Firmentag stand unter dem Motto „25 Jahre Übungsfirma an der HAK/HAS Neunkirchen“. Den ersten Programmpunkt der Veranstaltung im Festsaal bestritten drei Diplomandinnen, die Teile ihrer Diplomarbeit über die Übungsfirmenlandschaft an der HAK präsentierten. Vor allem die Frage nach der Praxistauglichkeit wurde mit einem klaren „Ja“ beantwortet. Danach folgte die feierliche Übergabe von Dekreten.

Praxisnaher Unterricht von hoher Bedeutung

Das Lern- und Übungsfirmenkonzept, die Rolle der Fremdsprachen und zukunftsweisende Entwicklungen und Herausforderungen waren weitere Beiträge, die Grundlage der anschließenden Podiumsdiskussion waren. Direktorin Edith Dosztal leitete die Diskussion zum Thema „Übungsfirmenarbeit und Praktikum – der ,andere‘ Weg, um für das Leben zu lernen.“

Alle Teilnehmer an der Diskussion, Ministerialrätin Andrea Gintenstorfer vom Bundesministerium, „Frau in der Wirtschaft“ Madeleine Klose von der Wirtschaftskammer,  Michael Fritz von der Raiba, Prokurist Johann Ungersböck von der Sparkasse und Christian Fuchs von der Arbeiterkammer begrüßten praxisnahen Unterricht und stellten fest, dass neben Theorie und Praxis aus der Schule der Wille zur Weiterbildung, die Beherrschung guter Kommunikation und Offenheit für Neues gefordert seien.