50 % mehr Aufträge für Schoeller-Bleckmann Oilfield

Erstellt am 18. Januar 2022 | 08:19
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Schoeller-Bleckmann
 
Foto: NOEN, Schoeller-Bleckmann
Der österreichische Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann Oilfield (SBO) hat 2021 den von der Coronakrise verursachten Rückschlag überwunden und das Betriebsergebnis mit 28 Mio. Euro in die Gewinnzone gedreht. Der Auftragseingang stieg beinahe um 50 Prozent auf 343 Mio. Euro, geht aus den am Dienstag veröffentlichten vorläufigen Zahlen hervor.

"Das vergangene Geschäftsjahr war von der wirtschaftlichen Erholung geprägt", sagte SBO-Chef Gerald Grohmann laut Mitteilung. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr leicht von 291,2 Mio. auf 292 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag bei 28 Mio. Euro (2020: minus 28,0 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Steuern kam auf 23 Mio. Euro (2020: minus 31,2 Mio. Euro).

Man verfüge über 292 Mio. Euro an liquiden Mitteln und eine Nettoliquidität von 10 Mio. Euro, teilte das Unternehmen mit. "Wir erwarten trotz der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und Verzögerungen in den Lieferketten ein anhaltendes Wirtschaftswachstum", so Grohmann. "Unsere Industrie geht zudem davon aus, dass die Ausgaben für Exploration und Produktion nach den Unterinvestitionen der vergangenen Jahre wieder deutlich steigen werden. Beides sollte sich vorteilhaft auf unser Geschäft auswirken."