Bezirk Neunkirchen: Kürzere Wege bei behördlichen Tests

Erstellt am 19. Januar 2022 | 05:52
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Statt wie bislang nach Wiener Neustadt zu fahren, ist das Service nun auch in Neunkirchen und Ternitz möglich.

Dass man nach einem positiven Coronatest zur PCR-Bestätigung oder zum Freitesten so wie bislang in die behördliche Teststraße des Landes nach Wiener Neustadt fahren muss, gehört ab sofort der Vergangenheit an: Seit Montag bietet das Land sowohl in der Bezirkshauptstadt als auch in Ternitz täglich von 8 bis 16 Uhr solche speziellen Teststraßen an.

Die Walk-in-Stationen stehen allerdings nicht allen Menschen zur Verfügung, sondern nur all jenen, die von der Behörde zu einem PCR-Test aufgefordert wurden – weil sie etwa Symptome haben, als Kontaktperson gelten oder um sich freitesten zu können. Die Betroffenen erhalten davor jedenfalls eine Aufforderung durch die Behörde. Hintergrund sind die explodierenden Zahlen der Omikronwelle - mehr Teststraßen sind notwendig geworden, um die Kapazitäten bewältigen zu können.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Anmeldesystem, konnten die beiden Testzentren in Pottschach und Neunkirchen mit leichter Verspätung ihren Betrieb aufnehmen. In Ternitz kann man sich im Kulturhaus Pottschach testen lassen. „Wir rechnen damit, dass wir in der Stunde rund 100 Personen testen können“, so Stadtamtsdirektor Gernot Zottl, 20 waren es dann - am gesamten ersten Tag. In Neunkirchen befindet sich das Testzentrum in der Hauptplatzpassage im ehemaligen Geschäft der Firma Glas Riegler. Über den Standort ist man in der Stadt nicht hundertprozentig glücklich - müssen jetzt Virenträger doch mitten ins Zentrum kommen...

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