Jürgen Handler: „Kein Einfluss auf Bezirk Neunkirchen!“. Landtagsabgeordneter Jürgen Handler hätte für eine Fortsetzung der türkis-blauen Bundesregierung plädiert.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 21. Mai 2019 (04:20)
FPÖ
Landtagsabgeordneter Jürgen Handler: „Wir müssen jetzt nach vorne schauen!“

Noch am Samstagnachmittag, kurz nach dem Rücktritt von Heinz-Christian Strache als FPÖ-Vizekanzler, plädierte Jürgen Handler, geschäftsführender Bezirksparteichef der FPÖ, für ein Weiterarbeiten in der Koalition. „Die sollten wir auf jeden Fall erhalten“, meint er, auf die jüngsten Vorkommnisse in der „Ibiza-Affäre“ angesprochen. Nachdem sich ÖVP-Kanzler Sebastian Kurz aber für Neuwahlen aussprach, ist dieser Wunsch geplatzt. „

Soweit ich weiß, ging es um das Innenministerium. Die ÖVP hätte weitergemacht, wenn Herbert Kickl aus der Regierung getreten wäre“, so Handler – und das sei keine Option gewesen, meint der Landtagsabgeordnete: „Weil Kickl eine sehr gute Arbeit macht.“ Jetzt gelte es, die Entscheidungen der Gremien abzuwarten, so Handler: „Natürlich sind wir erschüttert, aber wir schauen jetzt nach vorne“, erklärt Handler. Auf den Bezirk Neunkirchen jedenfalls habe all das keinen Einfluss, ist er sicher.

Geschockt zeigt sich Regina Danov über die Geschehnisse, trotz alldem stehe die FPÖ zu HC Strache: „Er hätte nicht zurücktreten müssen, aber vermutlich hatte er keine andere Wahl“, so die Neunkirchner FPÖ-Stadtparteichefin. Der Abschied des langjährigen Parteiobmannes sei „ein herber Rückschlag“, Strache sei eine „Gallionsfigur“ für die FPÖ, so Danov.

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