Museum glänzt mit Sonderschau. Noch bis Februar ist die Schau über Erfindungen und archäologische Fundstücke zu sehen.

Von Johannes Authried. Erstellt am 17. April 2019 (04:30)
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Herbert Osterbauer, Barbara Kunesch und Johann Gansterer gratulierten den Kustoden Vanessa Staudenhirz, Hannes Schiel und Benedikt Wallner zur Organisation der Sonderausstellung.

Das städtische Museum präsentiert eine neue Sonderausstellung mit dem Thema „Facettenreiches Schwarzatal – Bewegung und Handelsvielfalt in der Region“.

„Die neue Sonderausstellung nimmt als ihren Ausgangspunkt die Region entlang des Flusslaufes der Schwarza, die das Bild des Bezirkes seit ihrer Entstehung auf unterschiedlichste Art und Weise prägt. Die Schwarza war auf so viele Arten die Lebensader für die in der Nähe siedelnden Bewohner, ob nun als Ressourcenlieferant oder Transportweg“, erklärt Benedikt Wallner. Anhand zahlreicher Ausstellungsstücke soll der Weg dieser Region durch die Epochen der Menschheitsgeschichte wie auch der Geologie bis heute gezeigt werden.

Dieses zeitlich ambitionierte Projekt soll dem Museumsbesucher den Eindruck vermitteln, welche Besonderheiten einerseits durch archäologische Grabungen wiederentdeckt wurden und andererseits, welche großartigen Erfindungen im Schwarzatal durch die Jahrhunderte ihre Spuren hinterlassen haben. Konsumgüter wie Kupferbeile oder Tonwaren, Geld wie römische Münzfunde oder der Neunkirchner Pfennig, der Austausch durch die Wallfahrer der Frühen Neuzeit oder aber die Erfindungen der Industrien im Bezirk zeichnen ein facettenreiches Bild der Region.