Naturpark Falkenstein feiert 50-jähriges Bestehen

Erstellt am 27. Februar 2022 | 04:07
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Der Naturpark Falkenstein hat vieles zu bieten und ist besonders lehrreich für Kinder und Familien.

Am 10. Juni – am „Tag des Wassers“ – feiert der Naturpark Falkenstein Geburtstag. Ein halbes Jahrhundert ist es her, dass auf Initiative der Gemeinde und des Naturschutzreferates einer der kleinsten und zugleich wohl auch einer der schönsten Naturparks Niederösterreichs angelegt wurde. Er umfasst ein Gebiet von rund 14 Hektar und erstreckt sich von den flachen Gebieten an der Schwarza über sanfte Hänge bis zu steilen Felsregionen. Dem Wanderer bietet sich ein typischer Querschnitt des Rax-Schneeberggebietes im Kleinformat.

„Unser Naturpark ist einzigartig“, ist Bürgermeister Michael Streif (SPÖ) begeistert, „klein, aber fein und sehr lehrreich!“ Am Ehrentag des Naturparks werde auch die Volks- und Mittelschule der Gemeinde feierlich mit dem Prädikat „Naturparkschule“ ausgezeichnet. Doch auch viele Schüler aus der näheren und weiteren Umgebung besuchen den Park gerne, besonders spannend für die Kinder seien Spielplatz, Streichelzoo und die Tiergehege. Für Schulklassen werden auch Führungen angeboten.

Der Naturpark bietet viele Attraktionen

„Bei uns kann man Natur pur genießen“, freut sich der Ortschef, liegt der Einstieg zum Erholungsareal doch direkt hinter dem Gemeindeamt. Gerade aus dem Winterschlaf erwacht sprießen unzählige Schneerosen. Karsterscheinungen wie Halbhöhlen und Quellen machen das Naturerlebnis komplett. Über dem Spielplatz, dem malerischen Wasserfall und dem Gämsen-, Mufflon- und Rotwildgehege erhebt sich mit 1.013 Metern der markante Falkenstein mit seinem umfassenden Ausblick über Schwarzau und das Höllental.

„Ich verbinde, wie viele andere Schwarzauer, viele Kindheitserinnerungen mit dem Teich, dem Spielplatz und der Natur“, ist Sonja Schweiger – sie ist für die logistischen Angelegenheiten des Parks in der Gemeinde zuständig – begeistert: „Ich freue mich, dass dieser Erholungsraum auch unseren Kindern erhalten bleibt!“