Seebenstein , Scheiblingkirchen-Thernberg

Erstellt am 13. März 2018, 05:00

von Tanja Barta

Aus für den Naturpark. Da der derzeitige Naturpark im Pittental nicht mehr den Richtlinien des Landes entspricht, wird dieser Ende 2018 aufgelassen. Neues Tourismuskonzept soll erstellt werden.

Barta

Aus und vorbei für den Naturpark im Pittental. Weil dieser zu klein ist und nicht den Vorstellungen des Landes entspricht, darf das Gebiet zwischen Seebenstein und Scheiblingkirchen ab Ende 2018 nicht mehr als Naturpark bezeichnet werden.

„Es wurden schon vor langer Zeit die Förderungen für die diversen Naturparks in Niederösterreich hinterfragt“, erklärt Seebensteins SPÖ-Vize Günter Haller – er ist Mitglied des Naturparkvereins – wie der Stein ins Rollen gekommen ist. Damit die Aufteilung der Förderungen gerecht erfolgt, schrieb das Land Niederösterreich neue Richtlinien aus, nach denen die Naturparks bewertet werden sollen.

Haller: "Neue Perspektiven aufzeigen"

„Einige Parks hatten dann auch die Chance, dass sie ein neues Konzept abgeben. Das haben wir dann auch gemacht, nur hat es dann einfach nicht gereicht“, bedauert Haller, der meint, dass der Naturpark im Pittental ganz einfach zu klein wäre und zu wenig Naturschutzgebiet enthalte. Genau aus diesem Grund soll für das Gebiet ein neues Tourismuskonzept erstellt werden, das rund 20.000 bis 30.000 Euro kosten soll. Ein Großteil davon wird vom Land gefördert. Auf die beiden Gemeinden kommen maximal Kosten von rund 1.000 Euro zu.

„Bei diesem Konzept sollen uns ganz einfach neue Perspektiven aufgezeigt werden, was wir in den jeweiligen Gemeinden umsetzen könnten. Je nachdem, wie das Konzept ausfallen wird, können wir dann entscheiden, ob wir nur für die eigene Gemeinde ein Projekt starten wollen oder ob wir zusammen mit Scheiblingkirchen etwas machen“, erklärt Haller weitere Vorgehensweise der beiden Pittental-Gemeinden.