Skitourengeher rutschte 300 Meter ab. Gleich zu zwei Hubschrauberbergungen kam es am Sonntag am Schneeberg und auf der Rax. Lag beim ersten Mal ein Unfall als Ursache vor, so dürfte sich im zweiten Fall ein Kletterer überschätzt haben.

Von Christian Feigl. Erstellt am 01. März 2021 (09:45)
Rettungshubschrauber flog das Kleinkind ins Unfallkrankenhaus Graz
APA (Symbolbild)

Bereits am Vormittag musste der Rettungshubschrauber auf den Schneeberg aufbrechen. Ein 55-jähriger Wiener war mit seinem Begleiter auf der Abfahrt, als er in einer steilen Rinne zu Sturz kam und etwa 300 Meter talwärts rutschte. Sein Freund alarmierte sofort die Einsatzkräfte und leistete Erste Hilfe. Er wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Krankenhaus geflogen.

Wenig später war die Rax Schauplatz eines Einsatzfluges. Dort hatte sich ein 57-jähriger Mann aus dem Bezirk Sankt Pölten von Kaiserbrunn über den Brandschneideweg versucht. Während der Aufstieg unter schwierigen Bedingungen noch gelang, geriet der Abstieg außer Kontrolle und er alarmierte mit dem Handy die Einsatzkräfte. Der Mann wurde vom Polizeihubschrauber unverletzt geborgen.