Freiheitliche weisen ÖVP-Kritik zurück. Freiheitliche weisen ÖVP-Kritik wegen fehlender direkter Gesprächsbereitschaft zurück. Ortschef will Konflikte ruhen lassen.  

Von Elfi Hagenbichler. Erstellt am 25. Juli 2021 (04:43)
ST. EGYDEN - Debatte
Willi Terler (ÖVP, links): „Manche Themen werden nur über Medien abgehandelt!“Robert Toder (FPÖ, rechts): „Tadeln kann man kleine Kinder, aber nicht uns!“
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„Tadeln kann man kleine Kinder, nicht aber uns“, ärgert sich FPÖ-Mandatar Robert Toder über die Kritik des Bürgermeisters Wilhelm Terler (ÖVP) am Parteitag der Volkspartei im Juni, man müsse den Tadel „inhaltlich entschieden zurückweisen“, so Toder.

Im Statement des Ortschefs – wir berichteten – ging es um die überparteiliche Zusammenarbeit, um Handschlagqualität und Gesprächsbereitschaft. „Wir stehen unserem Bürgermeister jederzeit und gerne für eine Kommunikation zur Verfügung“, betont Toder im Gespräch mit der NÖN, die ÖVP habe die laufende Gemeinderatsperiode mit einem unfreundlichen Akt begonnen, indem sie der FPÖ einen zustehenden Sitz im Gemeindevorstand vorenthalten habe und solle nun nicht wehleidig sein und über das Verhalten der Freiheitlichen jammern.

Dass die Zusammenarbeit mit der FPÖ in vielen Bereichen gut sei, stehe außer Frage, nimmt der Ortschef auf Anfrage der NÖN Stellung. In den meisten Fällen sei Gesprächsbereitschaft vorhanden, nur manche Themen handle Robert Toder eben ausschließlich über die Medien ab. Angesprochen auf den Sitz im Gemeindevorstand, der den Freiheitlichen – aus deren Sicht – vorenthalten wurde, meint Ortschef Terler: „Ich hatte meine Gründe – das ist nun aber eineinhalb Jahre her, man sollte das ruhen lassen und nach vorne schauen!“