Neunkirchen , Österreich

Erstellt am 03. Januar 2019, 11:04

von Philipp Grabner

Neunkirchner bei Silvesterparty angeschossen. Am Morgen des 1. Jänners kam es im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld zu einem außergewöhnlichen Zwischenfall. Ein 62-jähriger Mann soll einen 47-Jährigen aus dem Bezirk Neunkirchen mit einem Kleinkalibergewehr angeschossen haben.

Symbolbild  |  franz12/Shutterstock.com

Dramatische Szenen spielten sich am Neujahrstag bei einer Silvesterparty in der Steiermark ab. Ein 47-Jähriger aus dem Bezirk Neunkirchen feierte mit zwei weiteren Männern (49 und 62 Jahre) Silvester im Partyraum eines Hauses.

„Gegen 5 Uhr soll es zum Verkauf eines Flobertgewehres gekommen sein. Dabei beabsichtigte der 49-Jährige sein Gewehr an den 62-Jährigen zu verkaufen“, heißt es seitens der Landespolizei Steiermark.

Kurz darauf kam es zum Unglück: Der 62-Jährige hantierte mit dem Gewehr und dabei löste sich ein Schuss, der an die Decke ging. Der 47-jährige Neunkirchner wurde dabei durch absplitternde Teile am Kopf getroffen und musste vom Roten Kreuz ins Landesklinikum Hartberg gebracht werden.

„Dort erst konnte das Eindringen mehrerer Projektil-Fragmente in den Kopf festgestellt werden“, so die Landespolizei. In weiterer Folge musste der Angeschossene in Tiefschlaf versetzt werden. Der 47-Jährige wurde ins Landesklinikum Graz gebracht und umgehend operiert. „Sein Zustand ist stabil“, weiß die Exekutive.

Der „Täter“ selbst war vorerst flüchtig, konnte von der Polizei in den Vormittagsstunden aber im eigenen Haus gefunden werden. Die Ermittlungen zum genauen Tathergang laufen.