Mini-Corona-Cluster aufgelöst. 12 Personen wurden in der Behinderten-Integration Ternitz positiv getestet.

Von Tanja Barta. Erstellt am 21. Oktober 2020 (04:45)
Die Integrationswerkstätte stand auf Notbetrieb.
F:TB

Trotz jeglicher Sicherheitsmaßnahmen blieb auch die Ternitzer Behinderten-Integration nicht vom Coronavirus verschont. Fünf Mitarbeiter und sieben Klienten wurden positiv auf das Virus getestet. Leiterin Barbara Fürtbauer-Vecchioni ist froh, diese Krise so gut überstanden zu haben.

Die Meldung, dass einer der Klienten, der allerdings zu Hause und nicht in einer der Wohngemeinschaften lebt, positiv getestet wurde, führte in der Behinderten- Integration dazu, dass ein Screening durchgeführt wurde. „Dadurch haben wir dann gesehen, wie viele tatsächlich positiv und ohne Symptome waren“, so Fürtbauer-Vecchioni. Drei der sieben positiv getesteten Klienten wurden umgehend aus ihren Wohngruppen entfernt und isolierten sich mit zwei Mitarbeitern zehn Tage lang in einer eigenen Wohneinheit. Diese zehn Tage sind seit letztem Dienstag vorbei. „Es gab in dieser Zeit keinen einzigen Streit. Die Behinderten haben sich an alle Regeln gehalten und das wirklich sehr gut und mit viel Disziplin überstanden“, freut sich die Leiterin.

Die Klienten der Integrationswerkstätte haben sich während der Quarantäne künstlerisch betätigt.
zVg

Die Werkstätte der Behinderten-Integration wurde in dieser Zeit auf einen Notbetrieb umgestellt. „Jene Mitarbeiter, die negativ getestet wurden und keinen Isolationsbescheid bekamen, haben den Betrieb aufrecht erhalten“, erklärt die Leiterin der Einrichtung. Ab diesem Mittwoch läuft der Betrieb wieder normal an.