Ternitz

Erstellt am 13. Juli 2018, 04:55

von Tanja Barta

Wellness-Tempel oder doch Herberge?. Architekturstudenten arbeiteten acht Konzepte für die Um- bzw. Neugestaltung des Kinderfreundeheims im Kindlwald aus.

Das Projekt „Halbe, Halbe“ steht bei SPÖ-Bürgermeister Rupert Dworak hoch im Kurs.  |  Konstantin Henkel

Was machen mit dem Kinderfreundeheim? – Diese Frage hat sich der Gemeinderat schon vor langer Zeit gestellt. Um mehr Ideen in die Entscheidung zu bringen, wurden Architekturstudenten aus Wien in die Planung miteinbezogen. Vergangene Woche wurden die besten Projekte im Rathaus vorgestellt.

Und die angehenden Architekten haben ihrer Fantasie und ihren Vorstellungen freien Lauf gelassen. Von einem Wellness-Tempel bis hin zur „einfachen Jugendherberge“ war bei den insgesamt acht Projekten (siehe Infobox) fast alles dabei. SPÖ-Stadtchef Rupert Dworak ist besonders das erste Konzept „Halbe, Halbe“ in Erinnerung geblieben: „Mir persönlich gefällt das Projekt eins am Besten, da damit die ursprüngliche Nutzung weitergeführt wird. Spannend ist aber auch das Projekt ‚Haus der Vielfalt‘!“ Ähnlich sieht das ÖVP-Stadtrat Karl Pölzelbauer, der betont, dass alle Konzepte sehr gut ausgearbeitet wurden.

„Für mich persönlich wäre ein Mix der Projekte ‚Halbe, Halbe‘, ‚Haus der Vielfalt‘ und ‚Skaterpark‘ ideal“, spricht der Stadtrat über seine „Traumlösung“. Man müsse aber auch aufs Budget schauen: „Momentan haben wir mit dem Poly und der Turnhalle sehr viele Ausgaben!“ Für Pölzelbauer wäre zunächst die Bodenbelagserneuerung der Eishalle (die NÖN berichtete) wichtig, danach könne man schauen, welche Möglichkeiten das Budget noch hergibt.

Für NEOS-Mandatar Ilhami Bozkurt waren die Projekte grundsätzlich interessant – aber: „Sie sind für die Gemeinde momentan und auch in nächster Zeit einfach nicht finanzierbar!“ Für die Ternitzer Bürgerliste ist neben der Finanzierung vor allem eines wichtig: „Dass das Kinderfreundeheim weiterhin für die gesamte Öffentlichkeit nutzbar ist!“