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Update am 13. Juni 2018, 11:10

von APA Red

Bezirk Neunkirchen zum Katastrophengebiet erklärt. Im Bezirk Neunkirchen sind am Dienstagnachmittag neuerlich Unwetter niedergegangen. Sie seien "noch heftiger" als zuletzt gewesen, meinte Feuerwehrsprecher Franz Resperger. Die Bezirkshauptmannschaft teilte am frühen Dienstagabend mit, dass aufgrund des Unwetters im "eine Katastrophe vorliegt".

 

Update Mittwoch 11.09 Uhr:

 

Update Dienstag 22:56 Uhr:

Dienstag, kurz vor 22 Uhr: Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Huber hat sich in Kirchau eingefunden, um vor den Medien eine erste Bilanz der verheerenden Gewitter vom Nachmittag zu ziehen: Elf Menschen mussten aus den Wassermassen gerettet werden – bislang wurde noch niemand verletzt

Im Wechselgebiet, im Feistritztal und in der Buckligen Welt habe teils Weltuntergangsstimmung geherrscht, teilte Feuerwehrsprecher Resperger mit. Er berichtete auch von Menschenrettungen aus bis zu hüfthoch überfluteten Häusern. 600 Mann von etwa 50 Feuerwehren standen am Dienstagnachmittag im südlichen Niederösterreich im Einsatz.

Gerettet werden mussten dem Sprecher zufolge vor allem gehbehinderte Menschen. Gemeinden, die vom Unwetter besonders stark getroffen wurden, waren u.a. Otterthal, Raach am Hochgebirge und Warth. Die Feuerwehren brachten Hunderte Sandsäcke in die betroffenen Ortschaften.

Kleine Bäche seien zu reißenden Flüssen geworden, sagte Resperger. In einer Mure sei ein Rettungswagen mit einem Notfallpatienten stecken geblieben. Die Helfer mussten das Fahrzeug befreien. Die Aufräumarbeiten in den vom Unwetter getroffenen Gemeinden werden laut dem Feuerwehrsprecher jedenfalls bis Mittwoch dauern.

Update Dienstag 20.33 Uhr:

Feuerwehrsprecher Franz Resperger berichtete am Dienstagabend von 150 Einsatzstellen in den Bezirken Neunkirchen und Wiener Neustadt. "Es werden mehr", fügte er hinzu. 750 Helfer waren mittlerweile aufgeboten. Sie beobachteten auch die Pegel der Bäche und Flüsse in der Region. In den vom Unwetter betroffenen Gebieten hatte wieder heftiger Regen eingesetzt.

Resperger kündigte an, dass noch am Dienstag bzw. spätestens Mittwoch in der Früh eine Bereitschaft des Katastrophenhilfsdiensts aus Wiener Neustadt in den Bezirk Neunkirchen in Marsch gesetzt werde. Dies dazu, um andere Kräfte abzulösen bzw. zu unterstützen. Der Bezirk Wiener Neustadt wurde dem Sprecher zufolge von Ausläufern des Unwetters getroffen. Straßen und Wiesen seien überflutet worden.

Das Rote Kreuz bereitet bereits Schlafunterkünfte für die Nacht vor.

Update Dienstag 18.56 Uhr:

Die Lage dürfte sich im Laufe der Nacht weiter zuspitzen. Die personellen Ressourcen würden laufend verstärkt und Rettungswägen aufgrund vielfach schlechter Zufahrtswege auf Bereitschaft gestellt, um im Notfall schnell ausrücken zu können.

Zu den besonders stark betroffenen Gemeinden zählten auch Feistritz am Wechsel, Kirchberg am Wechsel, Gloggnitz sowie Puchberg am Schneeberg. Die Feuerwehr berichtete zuvor ebenfalls von Menschenrettungen aus bis zu hüfthoch überfluteten Häusern. Gerettet werden mussten dem Sprecher zufolge vor allem gehbehinderte Menschen. Gemeinden, die vom Unwetter besonders stark getroffen wurden, waren u.a. Otterthal, Raach am Hochgebirge und Warth. Die Feuerwehren brachten Hunderte Sandsäcke in die betroffenen Ortschaften.

Durch das Unwetter seien Dutzende Keller unter Wasser gesetzt, Straßen überflutet und Äcker abgeschwemmt worden. Kleine Bäche seien zu reißenden Flüssen geworden, sagte Resperger. In einer Mure sei ein Rettungswagen mit einem Notfallpatienten stecken geblieben. Die Helfer mussten das Fahrzeug befreien. Die Aufräumarbeiten in den vom Unwetter getroffenen Gemeinden werden laut dem Feuerwehrsprecher jedenfalls bis Mittwoch dauern.

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