Mit Leidenschaft, viel Gefühl und Herzblut. Als Duo „Rosaria“ musizieren und singen Annika Bascha und Verena Tranker aus Würflach gemeinsam. Das Repertoire der Zwei ist breit gefächert.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 04. März 2021 (03:45)
Annika Bascha und Verena Tranker sind das Duo „Rosaria“.
Caroline Bernhart

Auch, wenn die beiden erst 25 und 23 Jahre alt sind – an musikalischer Erfahrung mangelt es Annika Bascha und Verena Tranker keineswegs: Während die Lanzenkirchnerin, die es vor gut einem Jahr privat nach Würflach verschlug, das Spielen diverser Flötenarten, Blasinstrumenten und der Gitarre erlernte, entdeckte die Forchtensteinerin neben Block- und Querflöte sowie dem Klavier den klassischen Gesang für sich. Letztere studiert derzeit auch Klassische Operette an der Musik- und Kunst-Privatuniverstität in Wien.

Miteinander gesungen und gespielt wird bei den beiden bereits seit etlichen Jahren – im Vorjahr wagten die sie schließlich den großen Schritt und stellten das Projekt auf professionellere Beine. Seitdem treten sie als Duo „Rosaria“ auf – vorwiegend bei Tauffeiern, Hochzeiten oder Geburtstagen. Das Repertoire von Annika Bascha und Verena Tranker ist dabei breit gefächert. „Wir bieten abseits der klassischen Tauf- und Hochzeitslieder von arrangierten Pop-Songs bis hin zu Disney-, Musical- und Jazz-Songs alles an“, erklärt Annika Bascha, die beruflich als Physiotherapeutin tätig ist und in ihrer Freizeit auch beim Musikverein Flugrad in Wiener Neustadt musiziert. Besonders wichtig sei es ihnen, auf die Wünsche der Menschen einzugehen: „Wir variieren das je nach Geschmack“, versichert sie.

Caroline Bernhart

Dass sich die beiden Musikerinnen ausgerechnet als Duo „Rosaria“ titulieren, hat einen ganz bestimmten Grund und kommt nicht von ungefähr, muss Bascha schmunzeln: „Verena und ich haben aneinander beim Kinderfestival auf Burg Forchtenstein kennengelernt, wo wir beide gearbeitet haben. Daraus ist eine Freundschaft entstanden – und wir wollten, dass das Rosaliengebirge, dem unsere beiden Heimatbundesländer zu Füßen liegen, auch im Namen vorkommt.“ Auf die Musikwünsche der Menschen einzugehen, mache die Tätigkeit auch so schön, meint sie: „Und es ist immer etwas besonderes, wenn uns die Leute die hohe Verantwortung geben, ihre Feier zu umrahmen.“

Aktuell ist der Terminkalender des Duos leer – durch die Pandemie sind Auftritte in der Öffentlichkeit nicht möglich. Die Zwangspause haben Bascha und Tranker trotzdem genutzt: Die erste eigene Homepage ist seit Kurzem online und schon abrufbar. „Und die nächste Feier kommt bestimmt“, sind die beiden überzeugt...

www.duo-rosaria.com