4.000 Pädagogen haben sich für Betreuung gemeldet. Für die Schüler, die zu Hause nicht betreut werden können, bleiben die Schulen auch in den Osterferien geöffnet. Die Betreuung erfolgt durch Pädagoginnen und Pädagogen, die dies freiwillig tun.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 29. März 2020 (11:50)
Derzeit werden pro Tag durchschnittlich nur rund 400 Kinder in den NÖ Pflichtschulen betreut. Über das große Engagement der Lehrerschaft zeigen sich Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras über das große Engagement der Lehrerschaft erfreut.
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„Herausfordernde Zeiten erfordern außerordentliche Maßnahmen. Aus diesem Grund werden heuer die Schulen auch in den Osterferien für jene Kinder geöffnet sein, die eine Betreuung brauchen“, betonen Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras.

Für die Betreuung der Schüler werden Pädagogen benötigt, die das freiwillig tun. Die gute Nachricht: „Dankenswerterweise haben sich innerhalb nur weniger Tage mittlerweile knapp 4.000 Pädagoginnen und Pädagogen für diesen freiwilligen Betreuungsdienst gemeldet“, so die beiden. 

„Herausfordernde Zeiten erfordern außerordentliche Maßnahmen"

Es sei der Beweis dafür, dass die Lehrerschaft nicht nur sehr flexibel sei, sondern auch dazu bereit, für die Kinder alles zu tun, um ihnen in dieser Krisenzeit beizustehen. „Unser Dank gilt allen Pädagoginnen und Pädagogen für ihre gute Arbeit und ihre Bereitschaft auch freiwillig, in den Ferien, für unsere Kinder da zu seinem. Er gilt auch den Eltern, die jetzt zweifellos noch mehr für ihre Kinder im Einsatz sein müssen, aber auch den Schülerinnen und Schülern, die ihren Schulaufgaben auch von zu Hause aus mit viel Freude und Engagement nachkommen“, betonen Teschl-Hofmeister und Heuras.

Eltern haben noch bis 30. März die Möglichkeit, den Betreuungsbedarf für ihre Kinder an der Schule zu melden.