Niederösterreich soll wieder orange werden. Land NÖ rechnet mit Umschaltung. Die hat aber maximal psychologischen Effekt.

Von Lisa Röhrer. Erstellt am 11. Mai 2021 (10:05)
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Außer in Vorarlberg sinken die Corona-Zahlen in ganz Österreich. Die 7-Tage-Inzidenz ging stark zurück und liegt bundesweit bei 98 – in Niederösterreich mit 68,7 noch einmal deutlich darunter. Auch auf den Intensivstationen hat sich die Lage etwas entspannt: Die Zahl der Patienten hat sich im Vergleich zum Höchststand im April (135) beinahe halbiert: Am Montag mussten 72 Menschen betreut werden.

Nachdem in der Vorwoche das Burgenland bei der Corona-Ampel bereits auf „Orange“ sprang, rechnet man damit nun auch in Niederösterreich. Beschlossen werden könnte das, wie es bis zu Redaktionsschluss am Montag hieß, schon am Mittwoch. Bedingt durch den Feiertag fällt die Ampelkommission ihr Urteil nämlich einen Tag früher als sonst.

Die Zeichen stehen jedenfalls auf „Orange“: Denn sowohl bei der reinen Fallzahl als auch bei der risikoadjustierten Inzidenz, die Faktoren wie das Alter der Patienten einbezieht, liegt NÖ wie sein Nachbarbundesland unter den Grenzwerten, die Basis für die Farbänderung sind. Der Fall war das schon in der Vorwoche. Umgeschaltet wurde damals nicht, weil die Werte noch nicht wie nötig drei Wochen unter den Grenzen lagen.

Für die Landsleute bringt die Umschaltung der Ampel von „Rot“ auf „Orange“ – also von „sehr hohem“ auf „hohes Risiko“ – keine Veränderungen. Sie hat maximal noch einen psychologischen Effekt. „Weil sie zeigt, dass die Maßnahmen gewirkt haben“, heißt es aus dem Büro der Gesundheitslandesrätin.